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BIKE Transalp 2018 powered by Sigma

Etappe 4: Dritter Etappensieg für Team Bulls

Die vierte Etappe führte die Fahrer der BIKE Transalp 2018 powered by Sigma von Bormio in die norditalienische Gemeinde Ponte di Legno. Knapp 60 Kilometer und fast 2.400 Höhenmetern waren zu bewältigen.

Bei Isabell vom Team SIGMA brannten die Waden, schmerzte der Rücken und zitterten die Arme … doch am Ende des Tages überwog die Freude und der Stolz auf die starke Leistung. Klasse gemacht!

In der von Sigma Sport ausgelobten National Hero-Wertung war diesmal die Nation Österreich gefordert. Als erstes österreichisches Team überquerten Alexander Stöckl und Florian Nothdurfter nach 3:23.04,8 Stunden die Ziellinie. Sie wurden dafür bei der abendlichen Siegerehrung mit zwei ROX 12.0 Sport GPS Bike Computer ausgezeichnet.

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An den Platzierungen der Profiteams änderte sich nichts: Urs Huber (SUI) und Simon Stiebjahn (GER) von Team Bulls 1 stürmten zum dritten Etappensieg. Vier Zehntel Sekunden später überquerten Tony Longo (ITA) und Johnny Cattaneo (ITA) von Wilier Force 7C 1 die Ziellinie und belegten damit den zweiten Platz. Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) von Centurion Vaude fuhren auf den dritten Platz und verteidigten souverän ihre Gesamtführung. Simon Schneller (GER) von Team Bulls 2 behält das Weiße Trikot in der U23-Wertung.

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Wir gratulieren allen Siegern der 4. Etappe!

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BIKE Transalp 2018 powered by Sigma

Etappe 3: Team Wilier Force 7C 1 gewinnt National Hero-Wertung

Bei der gestrigen Etappe der BIKE Transalp powered by Sigma feierten Urs Huber (SUI) und Simon Stiebjahn (GER) ihren zweiten Etappensieg.  Das deutsche Team Bulls 1 überquerte die dritte Etappe von Livigno nach Bormio nach nur 2:58.43,5 Stunden.

Mit 10,5 Sekunden Rückstand wurden die beiden Italiener Tony Longo und Johnny Cattaneo vom Team Wilier Force 7C 1 Zweite. Sie fuhren damit nicht nur ihr erstes Transalp-Podium 2018 ein, sondern gewannen auch die National-Hero Wertung für Italien und damit zwei brandneue ROX 12.0 SPORT.

Die dreifachen Transalp-Sieger vom Team Centurion Vaude absolvierten die Strecke von Livigno nach Bormio in 2:58.58,7 Stunden. Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) belegten damit den dritten Platz und verteidigten mit 3.09 Minuten Vorsprung auf die Tagessieger souverän ihre Gelben Leader-Trikots.

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Einen weiteren Grund zu feiern hatte Team Bulls: Simon Schneller (GER) setzte sich in der U23-Wertung zum dritten Mal in Folge durch und fährt damit auch die vierte Etappe im Weißen Trikot.

Jubel auch beim SIGMA Team: Von Platz sieben in der Mixed-Kategorie gestartet, konnten Isabell und Alexander Lange einen Platz gutmachen und auf den sechsten Platz vorfahren. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

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BIKE Transalp 2018 powered by Sigma

Etappe 2: Die Königsetappe

Die zweite Etappe der BIKE Transalp powered by Sigma führte die Fahrer über knapp 100 Kilometer und rund 3.500 Höhenmeter von Nauders nach Livigno in Italien. Nach 6:45.03,2 Stunden überquerten Isabell und Alexander Lange aus dem SIGMA Team die Ziellinie und durften sich damit über den 7. Platz in der Mixed-Kategorie freuen. Das Vater-Tochter-Duo bestreitet zum zweiten Mal gemeinsam die abenteuerliche und beschwerliche Fahrt über die Alpen. Von der diesjährigen Königsetappe sind sie begeistert: „Für den harten langen Aufstieg zur Passhöhe Döss Radond wurden wir mit einer traumhaft schönen Landschaft belohnt. Die anschließende Abfahrt zum Lago San Giacomo di Frade war einfach nur toll.“

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Zum National Hero-Team wurden am Abend Steven Bark und Deon van Vuuren ausgezeichnet. Als erstes Team der Republic of South Africa überquerten sie nach 6:04.44,2 Stunden die Ziellinie und durften sich somit über einen ROX 12.0 SPORT freuen.

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Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) vom Team Vaude haben die Etappe von Nauders nach Livigno nach 4:29.28,9 Stunden für sich entschieden und übernahmen damit auch die Gesamtführung, nachdem die bisherigen Leader Urs Huber (SUI) und Simon Stiebjahn (GER) vom Team Bulls mit 3.29 Minuten Rückstand die Ziellinie als zweitschnellstes Duo des Tages überquert hatten (4:32.57,9). Es wird auf jeden Fall spannend bei den Profiteams.

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BIKE Transalp 2018 powered by SIGMA

Etappe 1: Ein erfolgreicher Auftakt für Team Bulls

Bei leichtem Nieselregen fiel heute der Startschuss in Imst, Österreich. 750 Mountainbiker aus über 35 Nationen nehmen die 21. Auflage der BIKE Transalp powered by Sigma in Angriff. Zu bewältigen sind 7 Etappen, mehr als 500 Kilometer und über 18.000 Höhenmeter bis zum Ziel in Arco, Italien, nahe des Gardasees.

Die erste Etappe führte die Fahrer über knapp 90 Kilometer und rund 3.000 Höhenmeter über die Pillerhöhe und Pfundser Tschey samt kurzem Abstecher in die Schweiz nach Nauders, wo sie bei schönstem Sonnenwetter vom Publikum empfangen wurden.

Angeführt wurde das Feld von zahlreichen Profiteams, unter ihnen auch das von SIGMA SPORT gesponserte Team Bulls, das erstmals mit dem neuen ROX 12.0 SPORT unterwegs war. Mit dem Etappensieg durch Urs Huber und Simon Stiebjahn legten die Jungs einen großartigen Auftakt hin. Das zweite Duo im Team Bulls bilden Martin Frey und Simon Schneller, die sich über den 5. Platz freuten. Als Führender in der U23-Wertung, wird zudem Simon Schneller morgen mit dem weißen Trikot an den Start gehen.

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Ebenfalls glücklich mit dem Verlauf des ersten Tages waren Claudius Thommen und Thomas Girardi die nach 4:04 Stunden die Ziellinie in Nauders überfuhren. Das Duo war damit das schnellste Schweizer Team. Es wurde am Abend bei der Siegerehrung zum National Hero-Team gekürt und mit dem ROX 12.0 SPORT ausgezeichnet. In der National Hero-Wertung prämiert SIGMA SPORT das schnellste Team einer zuvor ausgewählten Nation, die mindestens 20 Starter hat.

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Wir gratulieren an dieser Stelle nochmal ganz herzlich den Siegern und sind gespannt auf die zweite Etappe!

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Neue Partnerschaft mit Team Sunweb

IMG_2221Ab 2018 ist SIGMA SPORT offizieller Sponsor des Team Sunweb.

Die Zusammenarbeit ist bis 2021 besiegelt und wir blicken gespannt in die Zukunft. Denn mit den Fahrern von Team Sunweb haben wir nun ein deutsches Profi-Team an unserer Seite, das unsere ROX GPS Fahrrad Computer vor neue Herausforderungen stellt und das seinerseits den “Challenge yourself” Gedanken des Produktes perfekt wiederspiegelt.

Unter den bekannten Gesichtern des UCI WorldTour Teams finden sich Radsportgrößen wie Michael Matthews, Tom Domoulin und Simon Geschke.  Daneben zählt auch ein erfolgreiches Frauenteam sowie die Nachwuchsfahrer vom Development Team zum Kader von Sunweb.

Die neue Partnerschaft soll dazu führen, dass beide Parteien die umfangreiche Expertise des jeweils anderen auf dem Gebiet der Technologie nutzen, um Trainings- und Wettkampfdaten zu verfolgen und zu analysieren. Ziel ist es, mit der Unterstützung des Teams neue maßgeschneiderte Produkte für Radsportler zu entwickeln, von denen sowohl Profis als aus ambitionierte Hobbyfahrer gleichermaßen profitieren können.

Training für die Tour Down Under

Team Sunweb bei Vorbereitungen für Tour Down Under

SIGMA Geschäftsführer Robin Schendel sagt über die neue Partnerschaft: „Wir freuen uns darauf, in den kommenden Jahren mit Team Sunweb zu arbeiten. Die „Keep Challenging“-Strategie des Teams geht mit unserer einher: Wir suchen immer nach den neuesten Innovationen und neuen Wegen, unsere Produkte zu optimieren.“

Das Jahr beginnt vielversprechend. Und ein weiterer Meilenstein in der SIGMA Geschichte steht bereits in den Startlöchern… seid gespannt!

Nasrin Mir Shakkeh
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Auf ein weiteres Erfolgsjahr! Florian Monreal über die Pläne von Team Lotto Kern-Haus

Florian Monreal (Bild: Marcel Hilger)Das Team Lotto Kern-Haus fuhr im vergangenen Jahr auf der Überholspur, holte den
Deutschen Meistertitel im Mannschaftszeitfahren sowie die Deutschen Straßen-Radmeisterschaften. Der Nachwuchs-Kader aus Rheinland-Pfalz holte zudem die Gesamtwertung der Rad-Bundesliga 2017 und belegte mit den Fahrern Freienstein, Huppertz,  Hatz  und Rutsch die ersten vier Plätze in der Einzelwertung. Wir haben Teamchef Florian Monreal nach dem Erfolgsrezept und den weiteren Plänen fürs neue Jahr befragt.

SIGMA SPORT: Ihr blickt zurück auf eure bislang erfolgreichste Saison. Verrätst du uns euer Erfolgsgeheimnis?

Florian Monreal: Unser umfangreicher Rennkalender ist ein Erfolgsgeheimnis, die Jungs bekommen durch die großen Rennen ein höheres Grundniveau, was uns in der Bundesliga zugute kommt.

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SIGMA SPORT: Was ist dir beim Training besonders wichtig?

Florian Monreal: Die Fahrer haben alle ihre Hometrainer und ROX GPS 11.0 Radcomputer, der ein oder andere Sportler wird von unserem Sportlichen Leiter Markus Felsing trainiert. Ich greife nicht in das Training der Sportler ein, wir können aber in einer App sehen, wie jeder Fahrer die Woche über trainiert hat und können uns so ein Bild über sein Leistungsvermögen machen.

SIGMA SPORT: Stellt ein sehr junges Team seinen sportlichen Leiter vor besondere Herausforderungen?

Florian Monreal: Wir sind eine Nachwuchsmannschaft, wir wollen den jungen Fahrern die Möglichkeit bieten, sich international zu präsentieren und für höhere Aufgaben zu empfehlen. Wir müssen den ganz jungen Sportlern natürlich auch etwas Zeit geben, sich nach der U19 im Männerbereich zurecht zu finden, dies klappt aber aktuell sehr gut. Die Kapitäne der Mannschaft sind zwischen 23-25 Jahre alt und somit haben die ganz jungen Fahrer nicht direkt den Druck Ergebnisse zu liefern.

SIGMA SPORT: Was war dein persönliches Highlight in 2017?

Florian Monreal: Das war der Sieg bei der DM im Mannschaftszeitfahren in Genthin.  Im dritten Anlauf haben wir nun endlich nach zweimal Vizemeister den Titel gewonnen. Es war für alle Fahrer eine Erleichterung und die Krönung einer „Wahnsinnigen“ Saison.

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SIGMA SPORT: Thema gute Vorsätze fürs neue Jahr: Welche Ziele habt ihr euch für 2018 gesetzt und wie wollt ihr diese erreichen?

Florian Monreal: Es wird schwierig die Saison von 2017 zu toppen oder die gleichen Erfolge wieder einzufahren, aber ganz klar ist es unser Ziel die Bundesliga in der Gesamteinzelwertung und Teamwertung wieder zu gewinnen. Das größte Ziel wird aber die Deutschland-Tour sein.

SIGMA SPORT: Was erhoffst du dir von den drei Neuzugängen im Kader?

Florian Monreal: Wir haben uns nachdem Verlust von Raphael Freienstein nach einem weiteren Kapitän neben Joshua Huppertz umgesehen, hier kommt Florian Nowak aus Bayern dazu. Er landete einen Platz vor Raphael bei der Profi DM in Chemnitz dieses Jahr. Mit einem größeren Rennprogramm erhoffen wir uns von ihm noch einen weiteren Leistungssprung. Robert William Kessler wird ein wichtiger Mann für unsere Klassiker-Rennen sein und kann in der Bundesliga sicherlich auch auf das Podium fahren. Bei unserem jüngsten Neuzugang müssen wir schauen, wohin wir Dorian entwickeln können. Er ist ein Allrounder mit guten Zeitfahrqualitäten, an denen wir weiter arbeiten wollen.

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SIGMA SPORT: Welches Rennen stellt für euch im kommenden Jahr die größte Herausforderung dar?

Florian Monreal: Ganz klar die Deutschland-Tour die im August nach über 10 Jahren wieder ausgerichtet wird. Hier wollen wir uns offensiv präsentieren und unserem Namen gerecht werden.

Nasrin Mir Shakkeh
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Bikepacking Italy – ein Reisetagebuch

Die beiden Brüder Simon und Thomas Becker berichten über ihre Teilnahme bei einem ganz besonderen Bikepacking Trip durch in einer der schönsten Regionen Norditaliens, den sie gemeinsam mit dem ROX GPS 11.0 und BUSTER 2000 absolviert haben. Der Romagna Bike Trail ist ein sogenanntes “unsupported bikepacking adventure”  und führt via GPS-Track aus Ravenna auf einem von zwei Wegen über eine Strecke von ca. 370 km bei ca. 6.000 Hm durch die Emilia-Romagna. Eine Gravel-Tour durch magische Pinien-Wälder entlang der Adria, über alte Römerwege am Po Delta, vorbei an der Kunst einiger der schönsten UNESCO-Stätten.

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Tag 01 – here we go!

Nach dem Start auf der zentralgelegenen Piazza del Popolo in Ravenna galt es circa 150km in Richtung Berge zurückzulegen. Da es sich hier um einen Gravel-Event handelt, wurde fast ausschliesslich Offroad gefahren.

Meist haben wir die Landschaft auf den Deichen zwischen den angrenzenden Feldern und der lokalen Lagune durchquert. Was wir nicht wussten, hier leben tatsächlich Flamingos. So hiess es die ersten Kilometer, Staub fressen – weissen Staub. Dadurch dass es die Wochen vorher sehr trocken war, waren wir und unser Material – das Display des ROX GPS 11.0 – kaum noch lesbar – bereits nach den ersten Metern durch und durch mit weißem Puder bedeckt.

RBT_Day02_1Da wir von den Organisatoren wussten, dass es möglich ist im “Rifugio Ca’ Carnè” – einer Berghütte – unterzukommen, wollten wir diese als unser Etappenziel erreichen. Aber nach drei Platten (diese verfluchten Dornenbüsche, wir waren nicht die einzigen Opfer, unterwegs trafen wir immer wieder Flickende) und dem zeitigen Einbruch der Dunkelheit, in der wir „Monte Mauro“ dank unseren BUSTER 2000 Lampen sicher überquerten, und einer freundlichen, wie spontanen Einladung einer Familie, die mit Freunden auf ihrem kleinen Weinberg kampierten, blieben wir dort – eingeladen zu Wein, Bier und Grillgut. Also schliefen wir doch in unseren Schlafsäcken auf der kleinen Farm, wohlwissend von den Wildschweinen in der Gegend.

Kleine Randnotiz: Respekt an den Kerl mit dem alten “Olivieri” Rad seines kürzlich verstorbenen Vaters. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass Willenskraft und ein bisschen Kondition einen weiter bringen kann als das teuerste Equipment.
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Tag 02 – let’s roll!

Dadurch, dass wir an einem Weinberg geschlafen haben, mussten wir uns natürlich morgens noch vergewissern, wie die Trauben gepflückt werden. So verbummelten wir natürlich etwas Zeit, so dass wir erst nach 9 h mit der beginnenden Hitze die kommenden Anstiege angehen konnten, ein klassischer „errore tedesco“!

RBT_Day02_6Aber so oder so – wir schafften es 1.800 Hm zurückzulegen, fanden so wunderschöne Ausblicke auf die tolle Landschaft der Emilia-Romagna. Der zweite Tag endete in “San Benedetto in Alpe”, wieder bereits in der Dunkelheit, den Downhill zum Campingplatz machten wir dann wieder mit kraftvoller BUSTER Beleuchtung. Dort angekommen belohnten uns hervorragende Pizza und das obligatorische “Birra”.

Unsere spartanische Ausrüstung umfasste bewusst kein komplettes Zelt, so waren wir die “Weirdos” mit unserem Tarp zwischen den anderen Langzeit-Campern.

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Tag 03 – climbing the peak!

Von dem Campingplatz aus – dieses Mal früh genug, bevor die ermüdende Hitze uns erwischte – pedalierten wir durch die Wälder und planten die Hütte “Rifugio Le Fontanelle” zur Mittagszeit zu erreichen, um dort die größte Hitze zu pausieren.

Als wir dort ankamen, trafen wir Stefano, einen anderen Mitfahrer, der dort gerade eine ordentliche Portion Spaghetti Bolognese aß. Natürlich mussten wir dem folgen und die vorhandenen Hängematten zum Mittagsschlaf nutzen. Allerdings wurde der Himmel immer dunkler und wir wurden unsicher, ob die Wettervorhersage des annahenden Gewitters nicht doch stimmen sollte.

So brachen wir doch zügiger auf, um die meisten Kilometer noch im Trockenen zu schaffen. Wir hatten Glück und kamen mit den ersten Regentropfen in Premilcuore an, als wir den “Agriturismo Ridolla” passierten, überzeugten wir uns gegenseitig von der Idee, doch dort zu schlafen, und vor allem zu großartig essen.

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Tag 04, letzter Tag – gettin’ it done!

Mit dem Start in Premilcuore dachten wir, es wären nur noch leichte 120km abzuspulen, ohne großartige Höhenmeter…

Aber direkt nachdem wir das Dorf verlassen haben, kam der erste Anstieg, der uns nach den ersten Metern schieben ließ. Auch wenn der ROX GPS gar nicht so viele Steigungsprozente anzeigte, tat die aufsteigende Sonne ihr übriges. Wir wussten gar nicht wie oft wir Wasser nachfüllen sollten.

Glücklicherweise gab es unterwegs genug Bauernhöfe oder öffentliche Quellen mit Trinkwasser. Erneut wurden wir von Stefano begleitet, den wir am Ortsausgang von Premilcuore getroffen hatten, aber – ehrlich gesagt – nicht wieder von ihm eingeholt werden wollten, als persönliches Ziel – Ansporn muss ein. Wir passierten “Monte Busca”, einen kleinen, aber noch aktiven Vulkan, den “Passo del Monte Trebbio”, mit seinem “Pantani” Denkmal und waren am Ende als 8. Platzierte im Ziel.

Zur Information: der Erstplatzierte auf der längeren Route (600 km bei 12.000 Hm) brauchte nur 46 h – “incredibile”!

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Nasrin Mir Shakkeh
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“Always looking on the bright side of Life” – Der vierte Tag und wieder in Gold

Regen, Schnee & Kälte – das plagte die vierte Etappe der Tour Transalp. Was unsere Blogger Chris & Henning so erlebt haben, erfahrt ihr hier:

Die Königsetappe- sie wurde zum Kältetest. Nachdem wir gestern schon ganz schön gefroren haben, waren die Eisbeine eigentlich gerade wieder aufgetaut.

“Auf zum Start. Alle sind guter Dinge.”

Ein Ritt ins Ungewisse steht bevor. Dunkle Wolken und Donnergrollen. Chris und ich sind wild entschlossen: Wir ziehen durch und komme was wolle. Die Temperaturen im Tal sind schon um 10 Grad. 20 Kilometer später direkt vor dem Abzweig zum Umbrail-Pass dann 5 Grad und ein Marschall der zu uns kommt und uns informiert: Es ist vorbei. Aus, zu kalt, zu lang und zu viel Regen auf den restlichen 110 Kilometer.

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“Gold ist die Devise”

Zitternde Menschen mit tränen in den Augen, weil sie die Hände nicht mehr bewegen können. Viele Fahrer mit Bremsplatten und keiner kann mit kalten Händen Reifen wechseln. Ein sehr epischer Tag.

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Im Tal ist alles organisiert. Warmes Zelt, warmer Tee ohne Rum, Kuchen und viel gut gelaunte Menschen. Am Ende stehen wir wieder auf dem Treppchen mit GOLD.

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Morgen dann in Rekordzeit nach Aprica mit dem Bus, da auch die 5. etappe abgesagt wurde und ab dann wird wieder Rennen gefahren – mit unserem Rox GPS 11.0.

Aaah und zum Schluss, da war noch die Sache mit dem Fön.  Ja, den haben wir zum trocknen unserer Schuhe benötigt. Montage ganz einfach: mit dem Rasierer . Zum nach machen? Eher nicht erlaubt ;-)

 (Sigma Sport Tour Transalp Blogger)

[Copyright: Konrad Stöhr Fotografie]

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S.Linzenmeyer
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Der erste Tag. Das erste Podest. Tour Transalp 2017

Die erste Etappe der diesjährigen TOUR TRANSALP ist geschafft. Was unsere Blogger Chris & Henning bisher so erlebt haben, erfahrt ihr hier in unserem Blog.

“Auf dem Weg zum ersten Podest!”

“Die Tour Transalp 2017. Die erste Etappe. Ein Klassiker. Allgäu und das Hahntenjoch. Sigma hat uns eingeladen und wir sind dem Ruf gefolgt. Gerne.

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Es ist Sonntag morgen. Es ist einer dieser Tage, an denen Helden geboren werden. Sonne – Regen zum Start in Sonthofen. Das Ziel für heute ist klar. Die Schmach von vor drei Jahren wett machen. Am ersten Anstieg, dem Hanhntenjoch stand ich bereits mit Krämpfen in beiden Beinen. Dann ist es soweit. Der Start. 2.000 Pedale klicken ein. Gänsehaut pur. Dieser Adrenalinschub. Wahnsinn.

Es läuft. Wir fahren im ersten Startblock erstmal locker mit. Alter ist das schnell. Chris arbeitet vor mir. Ich soll bis Arco keinen Wind sehen. Frechheit. Irgendwie sind relativ wenige Fahrer um uns rum. Aber wir sind im Flow. Chris redet immer beruhigend auf mich ein. Nicht drüber nachdenken. Wir kommen ans Hahntenjoch. Chris faselt was von Wahnsinn. Wahnsinn. Wahnsinn. Kurzer Augenkontakt. Ich weiss was er will. Attacke. Kurzer Blick zurück. Logisch. Ich hatte ja bis hier keinen Wind und schnelle Gruppen. Jetzt an Chris dranbleiben. Dann der Moment an den ich mich immer erinnern werde. Er taucht im Regen vor mir. Ja er ist es wirklich. Da ist sie, die Startnummern 21A und 21B von Mathias Nothegger und Hans Peter Obwaller direkt vor uns – Ganz vorne. Am letzten Anstieg. Und wir fahren mit….

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Und Jetzt ruhig bleiben. Warten bis zum Anstieg zum Gipfel über Pfafflar. Dieser Anstieg sollte gerade gut genug für den Angriff sein. Wir legen uns den Canarian Hulk ein paar hundert Meter lang zurecht. Er wirkt sichtlich nervös. Jetzt heisst es Nerven bewahren. Immer am Hinterrad bleiben und ab und zu zeigen, dass die Beine stark genug sind, um vorbeizugehen. Ein packendes Duell entbrennt.

“Tränen bei den Tour de France Reportern “

Chris attackiert mehrfach in den 8 prozentigen Flachpassagen nur um zu sehen, wie stark die beiden mental und physisch sind. 300 Meter vor dem Gipfel dann diese 11 prozentige Rampe, ich nenne sie ab heute die 11% Chance. Das soll sie sein. Wie die Schlange vor dem Hasen warten wir genüsslich, bis die beiden sich vor einem Angriff sicher fühlen und stossen dann unerbittlich zu. Ein Antritt – unwiderstehlich ziehen wir los und an den beiden vorbei. Reporter bei der Tour de France hätten vor Begeisterung geweint. Ich sehe den Schmerz und die Angst in ihren Augen. Der Wille bei beiden ist gebrochen. Jetzt nur noch die Abfahrt. Auf dem Gipfel reisse ich voller Euphorie schonmal die Arme nach oben, dabei passiert es…

Ich stosse mit beiden Armen an meinem Bettrahmen an und bin sofort wach. Schweissüberströmt liege ich mit Puls 160 in meinem Hotelbett und weiss nicht so recht, was los ist. Wo ist der Dino HPO. Wo Matthias? Wieso sitzt Chris an meinem Bett und redet beruhigend auf mich ein und faselt immer wieder was von Wahnsinn.

Das kann doch nicht sein. Nur geträumt. Aber das war schon echt ne Erinnerung die mir keiner nimmt.

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In echt war die erste Etappe dann viel weniger spektakulär. Aber nass. Sehr nass.  Dennoch Die Aufregung am Start. Das Adrenalin. Das Hanhtenjoch. Ich hätte an jeder Ecke anhalten können um Fotos zu machen oder noch besser um tief einzuatmen und jeden einzelnen Moment genießen, dass ich davon Jahre zehren kann. Aber was wirklich zählt: Wir haben vor und während dieser Etappe viele Menschen getroffen die uns schon jetzt emotional berühren, die jeden Tag zur Challenge machen. Die sich aufgemacht haben ein Erlebnis zu geniessen, dass für sie ein langjähriger Traum war und ist. Die am Berg gelitten haben und sich nach der ersten Etappe in den Armen lagen und das ankommen gefeiert haben als hätten sie gewonnen.

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Die Krankheiten überwunden haben. Die einfach so sind wie sie sind und das leben wovon sie träumen. Mütter, Väter, Söhne, Töchter, Freunde. Und allen geht es darum jeden Tag zu geniessen und sie alle sind sich bewusst: Eines Tages werden wir alt sein. Eines Tages werden wir alt sein. Julia Engelmann hat mal in einem sehr bewegenden Poetry Slam gesagt, dass wir dann unseren Enkeln nicht erzählen wollen, dass wir beinahe mal etwas gemacht hätten. Sondern es getan haben. Alle Menschen um uns herum können das jetzt.

Denn done is better than perfect. Sich jeden Tag einen kleinen Schritt mehr über die eigene Komfortzone zu wagen, getreu dem Motto‚ challengeyourself. Für all das hat sich die Anreise zu diesem Event schon gelohnt. Danke Thomas und Konrad Stöhr, die Ihr aus Osnabrück hierher gefahren seid und immer für uns da seid. Danke an unsere Familien die uns Platz für diesen Irrsinn schaffen und danke an unsere Unterstützer, Airstreeem, Schwalbe und Sigma Sport für Material, Ausstattung und den Glauben an Träume.

Danke für diesen ersten Tag!”

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 Geschrieben von Henning Gerstner

(Sigma Sport Tour Transalp Blogger)

[Copyright: Konrad Stöhr Fotografie]

S.Linzenmeyer
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Pump Battle vor Traumkulisse (Bild: Henning Angerer)

Viva la Riva!

Der April zeigte sich am vergangenen Wochenenende am Gardasee nicht unbedingt von seiner nettesten Seite. Nur ein paar wenige Sonnenstunden waren Ausstellern und Besuchern des BIKE Festivals in Riva del Garda gegönnt – und die galt es in vollen Zügen zu genießen. Zum Beispiel bei einer kleinen Morgenrunde auf den Monte Brione mit tollem Blick über die Stadt noch bevor die Tore des Festivalgeländes öffneten.

Am Haupteingang  herrschte schon in in den frühen Stunden großer Andrang, was auch der diesjährige Besucherrekord von 45.000 MTB-Enthusiasten bestätigt. Kein Wunder, denn neben den neuesten Trends in Sachen Bikes und Zubehör war rund um die Expo Area auch einiges an Action und Programm geboten. Beim alljährlichen BIKE Marathon konnte der letztjährige Gewinner und ROX-Fahrer Urs Huber vom Team Bulls in der Langdistanz den zweiten Platz gelegen. Teampartner Karl Platt war in diesem Jahr leider nicht dabei. In der Damenwertung freute sich die niederländische Athletin Hielke Elferink aus dem Team Craft-Rocky Mountain über ihren Sieg. Am Tag zuvor hat sie noch für ein Firmware Update ihres ROX GPS 11.0 am SIGMA Stand vorbei geschaut.

Neben gewohnt gutem Service und einigen ROX GPS 7.0 Testgeräten hatten wir in diesem Jahr das SIGMA Glücksrad dabei. Zusätzlich zu kleineren und größen Sofortgewinnen gab es jeden Abend eine Verlosung mit der Chance auf ein BUSTER 200 Set. Der Andrang war groß. Nicht zu kurz kommen darf bei so einem Festival natürlich die Party. Traditionell laden alle Aussteller am Samstag Abend zur langen Nacht ein. Mit unserem Standnachbarn Rocky Mountain feierten wir in diesem Jahr die 10-jährige Partnerschaft. Mit bestem Sound von unserem DJ Sascha und einer prall gefüllten Rocky Bar. Auf die nächsten zehn!

Nasrin Mir Shakkeh
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