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Bikepacking Italy – ein Reisetagebuch

Die beiden Brüder Simon und Thomas Becker berichten über ihre Teilnahme bei einem ganz besonderen Bikepacking Trip durch in einer der schönsten Regionen Norditaliens, den sie gemeinsam mit dem ROX GPS 11.0 und BUSTER 2000 absolviert haben. Der Romagna Bike Trail ist ein sogenanntes “unsupported bikepacking adventure”  und führt via GPS-Track aus Ravenna auf einem von zwei Wegen über eine Strecke von ca. 370 km bei ca. 6.000 Hm durch die Emilia-Romagna. Eine Gravel-Tour durch magische Pinien-Wälder entlang der Adria, über alte Römerwege am Po Delta, vorbei an der Kunst einiger der schönsten UNESCO-Stätten.

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Tag 01 – here we go!

Nach dem Start auf der zentralgelegenen Piazza del Popolo in Ravenna galt es circa 150km in Richtung Berge zurückzulegen. Da es sich hier um einen Gravel-Event handelt, wurde fast ausschliesslich Offroad gefahren.

Meist haben wir die Landschaft auf den Deichen zwischen den angrenzenden Feldern und der lokalen Lagune durchquert. Was wir nicht wussten, hier leben tatsächlich Flamingos. So hiess es die ersten Kilometer, Staub fressen – weissen Staub. Dadurch dass es die Wochen vorher sehr trocken war, waren wir und unser Material – das Display des ROX GPS 11.0 – kaum noch lesbar – bereits nach den ersten Metern durch und durch mit weißem Puder bedeckt.

RBT_Day02_1Da wir von den Organisatoren wussten, dass es möglich ist im “Rifugio Ca’ Carnè” – einer Berghütte – unterzukommen, wollten wir diese als unser Etappenziel erreichen. Aber nach drei Platten (diese verfluchten Dornenbüsche, wir waren nicht die einzigen Opfer, unterwegs trafen wir immer wieder Flickende) und dem zeitigen Einbruch der Dunkelheit, in der wir „Monte Mauro“ dank unseren BUSTER 2000 Lampen sicher überquerten, und einer freundlichen, wie spontanen Einladung einer Familie, die mit Freunden auf ihrem kleinen Weinberg kampierten, blieben wir dort – eingeladen zu Wein, Bier und Grillgut. Also schliefen wir doch in unseren Schlafsäcken auf der kleinen Farm, wohlwissend von den Wildschweinen in der Gegend.

Kleine Randnotiz: Respekt an den Kerl mit dem alten “Olivieri” Rad seines kürzlich verstorbenen Vaters. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass Willenskraft und ein bisschen Kondition einen weiter bringen kann als das teuerste Equipment.
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Tag 02 – let’s roll!

Dadurch, dass wir an einem Weinberg geschlafen haben, mussten wir uns natürlich morgens noch vergewissern, wie die Trauben gepflückt werden. So verbummelten wir natürlich etwas Zeit, so dass wir erst nach 9 h mit der beginnenden Hitze die kommenden Anstiege angehen konnten, ein klassischer „errore tedesco“!

RBT_Day02_6Aber so oder so – wir schafften es 1.800 Hm zurückzulegen, fanden so wunderschöne Ausblicke auf die tolle Landschaft der Emilia-Romagna. Der zweite Tag endete in “San Benedetto in Alpe”, wieder bereits in der Dunkelheit, den Downhill zum Campingplatz machten wir dann wieder mit kraftvoller BUSTER Beleuchtung. Dort angekommen belohnten uns hervorragende Pizza und das obligatorische “Birra”.

Unsere spartanische Ausrüstung umfasste bewusst kein komplettes Zelt, so waren wir die “Weirdos” mit unserem Tarp zwischen den anderen Langzeit-Campern.

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Tag 03 – climbing the peak!

Von dem Campingplatz aus – dieses Mal früh genug, bevor die ermüdende Hitze uns erwischte – pedalierten wir durch die Wälder und planten die Hütte “Rifugio Le Fontanelle” zur Mittagszeit zu erreichen, um dort die größte Hitze zu pausieren.

Als wir dort ankamen, trafen wir Stefano, einen anderen Mitfahrer, der dort gerade eine ordentliche Portion Spaghetti Bolognese aß. Natürlich mussten wir dem folgen und die vorhandenen Hängematten zum Mittagsschlaf nutzen. Allerdings wurde der Himmel immer dunkler und wir wurden unsicher, ob die Wettervorhersage des annahenden Gewitters nicht doch stimmen sollte.

So brachen wir doch zügiger auf, um die meisten Kilometer noch im Trockenen zu schaffen. Wir hatten Glück und kamen mit den ersten Regentropfen in Premilcuore an, als wir den “Agriturismo Ridolla” passierten, überzeugten wir uns gegenseitig von der Idee, doch dort zu schlafen, und vor allem zu großartig essen.

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Tag 04, letzter Tag – gettin’ it done!

Mit dem Start in Premilcuore dachten wir, es wären nur noch leichte 120km abzuspulen, ohne großartige Höhenmeter…

Aber direkt nachdem wir das Dorf verlassen haben, kam der erste Anstieg, der uns nach den ersten Metern schieben ließ. Auch wenn der ROX GPS gar nicht so viele Steigungsprozente anzeigte, tat die aufsteigende Sonne ihr übriges. Wir wussten gar nicht wie oft wir Wasser nachfüllen sollten.

Glücklicherweise gab es unterwegs genug Bauernhöfe oder öffentliche Quellen mit Trinkwasser. Erneut wurden wir von Stefano begleitet, den wir am Ortsausgang von Premilcuore getroffen hatten, aber – ehrlich gesagt – nicht wieder von ihm eingeholt werden wollten, als persönliches Ziel – Ansporn muss ein. Wir passierten “Monte Busca”, einen kleinen, aber noch aktiven Vulkan, den “Passo del Monte Trebbio”, mit seinem “Pantani” Denkmal und waren am Ende als 8. Platzierte im Ziel.

Zur Information: der Erstplatzierte auf der längeren Route (600 km bei 12.000 Hm) brauchte nur 46 h – “incredibile”!

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Nasrin Mir Shakkeh
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“Always looking on the bright side of Life” – Der vierte Tag und wieder in Gold

Regen, Schnee & Kälte – das plagte die vierte Etappe der Tour Transalp. Was unsere Blogger Chris & Henning so erlebt haben, erfahrt ihr hier:

Die Königsetappe- sie wurde zum Kältetest. Nachdem wir gestern schon ganz schön gefroren haben, waren die Eisbeine eigentlich gerade wieder aufgetaut.

“Auf zum Start. Alle sind guter Dinge.”

Ein Ritt ins Ungewisse steht bevor. Dunkle Wolken und Donnergrollen. Chris und ich sind wild entschlossen: Wir ziehen durch und komme was wolle. Die Temperaturen im Tal sind schon um 10 Grad. 20 Kilometer später direkt vor dem Abzweig zum Umbrail-Pass dann 5 Grad und ein Marschall der zu uns kommt und uns informiert: Es ist vorbei. Aus, zu kalt, zu lang und zu viel Regen auf den restlichen 110 Kilometer.

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“Gold ist die Devise”

Zitternde Menschen mit tränen in den Augen, weil sie die Hände nicht mehr bewegen können. Viele Fahrer mit Bremsplatten und keiner kann mit kalten Händen Reifen wechseln. Ein sehr epischer Tag.

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Im Tal ist alles organisiert. Warmes Zelt, warmer Tee ohne Rum, Kuchen und viel gut gelaunte Menschen. Am Ende stehen wir wieder auf dem Treppchen mit GOLD.

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Morgen dann in Rekordzeit nach Aprica mit dem Bus, da auch die 5. etappe abgesagt wurde und ab dann wird wieder Rennen gefahren – mit unserem Rox GPS 11.0.

Aaah und zum Schluss, da war noch die Sache mit dem Fön.  Ja, den haben wir zum trocknen unserer Schuhe benötigt. Montage ganz einfach: mit dem Rasierer . Zum nach machen? Eher nicht erlaubt ;-)

 (Sigma Sport Tour Transalp Blogger)

[Copyright: Konrad Stöhr Fotografie]

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S.Linzenmeyer
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Der erste Tag. Das erste Podest. Tour Transalp 2017

Die erste Etappe der diesjährigen TOUR TRANSALP ist geschafft. Was unsere Blogger Chris & Henning bisher so erlebt haben, erfahrt ihr hier in unserem Blog.

“Auf dem Weg zum ersten Podest!”

“Die Tour Transalp 2017. Die erste Etappe. Ein Klassiker. Allgäu und das Hahntenjoch. Sigma hat uns eingeladen und wir sind dem Ruf gefolgt. Gerne.

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Es ist Sonntag morgen. Es ist einer dieser Tage, an denen Helden geboren werden. Sonne – Regen zum Start in Sonthofen. Das Ziel für heute ist klar. Die Schmach von vor drei Jahren wett machen. Am ersten Anstieg, dem Hanhntenjoch stand ich bereits mit Krämpfen in beiden Beinen. Dann ist es soweit. Der Start. 2.000 Pedale klicken ein. Gänsehaut pur. Dieser Adrenalinschub. Wahnsinn.

Es läuft. Wir fahren im ersten Startblock erstmal locker mit. Alter ist das schnell. Chris arbeitet vor mir. Ich soll bis Arco keinen Wind sehen. Frechheit. Irgendwie sind relativ wenige Fahrer um uns rum. Aber wir sind im Flow. Chris redet immer beruhigend auf mich ein. Nicht drüber nachdenken. Wir kommen ans Hahntenjoch. Chris faselt was von Wahnsinn. Wahnsinn. Wahnsinn. Kurzer Augenkontakt. Ich weiss was er will. Attacke. Kurzer Blick zurück. Logisch. Ich hatte ja bis hier keinen Wind und schnelle Gruppen. Jetzt an Chris dranbleiben. Dann der Moment an den ich mich immer erinnern werde. Er taucht im Regen vor mir. Ja er ist es wirklich. Da ist sie, die Startnummern 21A und 21B von Mathias Nothegger und Hans Peter Obwaller direkt vor uns – Ganz vorne. Am letzten Anstieg. Und wir fahren mit….

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Und Jetzt ruhig bleiben. Warten bis zum Anstieg zum Gipfel über Pfafflar. Dieser Anstieg sollte gerade gut genug für den Angriff sein. Wir legen uns den Canarian Hulk ein paar hundert Meter lang zurecht. Er wirkt sichtlich nervös. Jetzt heisst es Nerven bewahren. Immer am Hinterrad bleiben und ab und zu zeigen, dass die Beine stark genug sind, um vorbeizugehen. Ein packendes Duell entbrennt.

“Tränen bei den Tour de France Reportern “

Chris attackiert mehrfach in den 8 prozentigen Flachpassagen nur um zu sehen, wie stark die beiden mental und physisch sind. 300 Meter vor dem Gipfel dann diese 11 prozentige Rampe, ich nenne sie ab heute die 11% Chance. Das soll sie sein. Wie die Schlange vor dem Hasen warten wir genüsslich, bis die beiden sich vor einem Angriff sicher fühlen und stossen dann unerbittlich zu. Ein Antritt – unwiderstehlich ziehen wir los und an den beiden vorbei. Reporter bei der Tour de France hätten vor Begeisterung geweint. Ich sehe den Schmerz und die Angst in ihren Augen. Der Wille bei beiden ist gebrochen. Jetzt nur noch die Abfahrt. Auf dem Gipfel reisse ich voller Euphorie schonmal die Arme nach oben, dabei passiert es…

Ich stosse mit beiden Armen an meinem Bettrahmen an und bin sofort wach. Schweissüberströmt liege ich mit Puls 160 in meinem Hotelbett und weiss nicht so recht, was los ist. Wo ist der Dino HPO. Wo Matthias? Wieso sitzt Chris an meinem Bett und redet beruhigend auf mich ein und faselt immer wieder was von Wahnsinn.

Das kann doch nicht sein. Nur geträumt. Aber das war schon echt ne Erinnerung die mir keiner nimmt.

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In echt war die erste Etappe dann viel weniger spektakulär. Aber nass. Sehr nass.  Dennoch Die Aufregung am Start. Das Adrenalin. Das Hanhtenjoch. Ich hätte an jeder Ecke anhalten können um Fotos zu machen oder noch besser um tief einzuatmen und jeden einzelnen Moment genießen, dass ich davon Jahre zehren kann. Aber was wirklich zählt: Wir haben vor und während dieser Etappe viele Menschen getroffen die uns schon jetzt emotional berühren, die jeden Tag zur Challenge machen. Die sich aufgemacht haben ein Erlebnis zu geniessen, dass für sie ein langjähriger Traum war und ist. Die am Berg gelitten haben und sich nach der ersten Etappe in den Armen lagen und das ankommen gefeiert haben als hätten sie gewonnen.

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Die Krankheiten überwunden haben. Die einfach so sind wie sie sind und das leben wovon sie träumen. Mütter, Väter, Söhne, Töchter, Freunde. Und allen geht es darum jeden Tag zu geniessen und sie alle sind sich bewusst: Eines Tages werden wir alt sein. Eines Tages werden wir alt sein. Julia Engelmann hat mal in einem sehr bewegenden Poetry Slam gesagt, dass wir dann unseren Enkeln nicht erzählen wollen, dass wir beinahe mal etwas gemacht hätten. Sondern es getan haben. Alle Menschen um uns herum können das jetzt.

Denn done is better than perfect. Sich jeden Tag einen kleinen Schritt mehr über die eigene Komfortzone zu wagen, getreu dem Motto‚ challengeyourself. Für all das hat sich die Anreise zu diesem Event schon gelohnt. Danke Thomas und Konrad Stöhr, die Ihr aus Osnabrück hierher gefahren seid und immer für uns da seid. Danke an unsere Familien die uns Platz für diesen Irrsinn schaffen und danke an unsere Unterstützer, Airstreeem, Schwalbe und Sigma Sport für Material, Ausstattung und den Glauben an Träume.

Danke für diesen ersten Tag!”

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 Geschrieben von Henning Gerstner

(Sigma Sport Tour Transalp Blogger)

[Copyright: Konrad Stöhr Fotografie]

S.Linzenmeyer
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Pump Battle vor Traumkulisse (Bild: Henning Angerer)

Viva la Riva!

Der April zeigte sich am vergangenen Wochenenende am Gardasee nicht unbedingt von seiner nettesten Seite. Nur ein paar wenige Sonnenstunden waren Ausstellern und Besuchern des BIKE Festivals in Riva del Garda gegönnt – und die galt es in vollen Zügen zu genießen. Zum Beispiel bei einer kleinen Morgenrunde auf den Monte Brione mit tollem Blick über die Stadt noch bevor die Tore des Festivalgeländes öffneten.

Am Haupteingang  herrschte schon in in den frühen Stunden großer Andrang, was auch der diesjährige Besucherrekord von 45.000 MTB-Enthusiasten bestätigt. Kein Wunder, denn neben den neuesten Trends in Sachen Bikes und Zubehör war rund um die Expo Area auch einiges an Action und Programm geboten. Beim alljährlichen BIKE Marathon konnte der letztjährige Gewinner und ROX-Fahrer Urs Huber vom Team Bulls in der Langdistanz den zweiten Platz gelegen. Teampartner Karl Platt war in diesem Jahr leider nicht dabei. In der Damenwertung freute sich die niederländische Athletin Hielke Elferink aus dem Team Craft-Rocky Mountain über ihren Sieg. Am Tag zuvor hat sie noch für ein Firmware Update ihres ROX GPS 11.0 am SIGMA Stand vorbei geschaut.

Neben gewohnt gutem Service und einigen ROX GPS 7.0 Testgeräten hatten wir in diesem Jahr das SIGMA Glücksrad dabei. Zusätzlich zu kleineren und größen Sofortgewinnen gab es jeden Abend eine Verlosung mit der Chance auf ein BUSTER 200 Set. Der Andrang war groß. Nicht zu kurz kommen darf bei so einem Festival natürlich die Party. Traditionell laden alle Aussteller am Samstag Abend zur langen Nacht ein. Mit unserem Standnachbarn Rocky Mountain feierten wir in diesem Jahr die 10-jährige Partnerschaft. Mit bestem Sound von unserem DJ Sascha und einer prall gefüllten Rocky Bar. Auf die nächsten zehn!

Nasrin Mir Shakkeh
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Night Ride auf Velo Berlin2017 (Foto: Sebastian Dörken)

Auf dem Velo in, um und über Berlin

Die Radiostationen der Hauptstadt vermeldeten den wärmsten 1. April seit Beginn der Wetteraufzeichung. Und wir durften die ersten kräftigen Sonnenstrahlen des Jahres in vollen Zügen genießen. Auf dem Testival-Gelände der VELOBerlin wurde geradelt was das Zeug hält und mit der SIGMA SPORT Schnitzeljagd konnte man dabei sogar noch gewinnen. Auf den neuesten E-Bikes von Kalkhoff ging es auf einer gemütlichen 12 km Tour rund um das Messegelände und die schönsten Punkte in Berlin-Charlottenburg. Tour Guide war der ROX GPS 7.0 oder genauer genommen der Track darauf. Wir hatten auf dem Track vier Hinweise versteckt. Wer diese in richtiger Reihenfolge zu einem Satz zusammengefügt hat, war im Lostopf für die große Ziehung am Sonntag Abend. Hauptpreis natürlich ein ROX GPS 7.0 und ein SIGMA Trikotsatz. Wir haben eine Tour gemeinsam mit Kalkhoff begleitet und hatten viel Spaß dabei.

Zugegeben, die Messehallen der VELOBerlin waren bei solch Außentemperaturen wenig verlockend. Trotzdem habt ihr uns die Bude eingerannt. Eine kleine aber feine Auswahl unserer Produkte hatten wir mit im Gepäck und die gab es natürlich zum Messepreis.

Unser Highlight am Samstag Abend war der Night Ride durch den Grunewald mit der BUSTER 2000. Über die Facebook Seite von VELOBerlin konnte man sich dafür anmelden und die Jungs von Bikesport Berlin haben uns sicher über Trails geführt. Wer hätte Gedacht dass es mitten in Berlin solch nette und teilweise auch anspruchsvolle Strecken gibt? Mit einer bunt gemischten und gut gelaunten Truppe ging es hinauf auf den Teufelsberg, wo wir mit einer gigantischen Aussicht auf den beleuchteten Funkturm und das restliche Berlin belohnt wurden. Das schreit geradezu nach einer Wiederholung.

Wer nun die VELOBerlin verpasst haben sollte, kein Problem. Auf der VELOFrankfurt sind wir wieder vor Ort und freuen uns über euren Besuch!

Nasrin Mir Shakkeh
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“2017 haben wir Großes vor” – unsere Teams erzählen

Das Jahr gewinnt so langsam an Fahrt. Neue Produkte wurden gelauncht und weitere sind in der Pipeline. Vieles ist in der Vorbereitung für die kommende Radsaison und auch unsere Teams haben sich in 2017 hohe Ziele gesetzt.

Team Bulls - Sieg beim Momentum Health Tankwa Trek

Sieg beim Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen © Zooncronje

Team Bulls trainiert bereits mit allen 5 Profis in Südafrika für die anstehenden Rennen. Davon konnten sie bereits ein Rennen für sich entscheiden. Bestens ausgestattet mit dem ROX GPS 11.0 und der SIGMA LINK App waren alle Trainingsdaten auch unterwegs immer mit dabei. Insgesamt 4 Trainingslager liegen schon hinter den Jungs. Kein Grund sich auszuruhen, denn die nächste Herausforderung ist in greifbarer Nähe: Die Titelverteidigung beim Cape Epic.

„Das wird ein Spetaktel!“, Bulls Teammanger Friedemann Schmude

Team Bulls - Platt und Huber - Training

“Läuft bei uns” Karl Platt und Urs Huber

Mit dem Projekt Zebra möchte das Team erneut den Podiumsplatz erfahren und vielleicht reicht es dieses Jahr auch für einen Podiumsplatz bei den Frauen? Zum ersten Mal ist Team Bulls mit einem Frauenteam vertreten: Die Curly Girls starten bei der Cape Epic und sind natürlich bestens darauf vorbereitet. Besonderes Highlight ist dieses Jahr u. a. die MTB-Weltmeisterschaft in Singen mit Heimspiel für Tim Böhme, oder die Mutter aller Marathons das „Grand Rais Christalp“ für Urs Huber.

Auch Team Ghost hat 2017 einiges vor, denn das Team verstärkt sich mit gleich zwei neuen Bike Talenten. Die Dänin Malen Degn und Vizeweltmeisterin Lisa Pasteiner aus Österreich werden das Team in der kommenden Saison sportlich unterstützen. Große Hoffnungen werden in Malen gesetzt, denn sie gewann zu Beginn der Saison direkt den dänischen CX Meistertitel.

Malene Degn

Malene Degn

Malen ist 20 Jahre jung und saß mit 9 Jahren das erste Mal auf dem Rad. Durch eine Verletzung im Winter 2014 fiel sie Anfang 2015 für ein paar Rennen aus und konnte nach 3 Monaten Intensivtraining schon den 2. Platz im Weltcup erfahren. Für sie ein Grund, den Glauben an sich selbst nie aufzugeben und hart für etwas zu arbeiten. Ausgestattet mit dem neuen ROX GPS 11.0 trainieren die Mädels bereits fleißig für die kommende Saison.

Neu für SIGMA SPORT ist in diesem Jahr ist das Rennrad Nachwuchsteam Müsing-Lotto. Das Team befindet sich bereits im Trainingslager auf Mallorca und bereitet sich für die anstehenden Saisonhighlights „Rund um Köln“ und „Rund um den Finanzplatz“ in Frankfurt vor. Im März erwarten sie allerdings die erste große Herausforderung in Frankreich mit dem „GP Lillers“ und den „GP Rhodes“ auf Griechenland. Die Jungs aus Rheinland-Pfalz setzen 2017 auf diverse neue Techniken u. a. wurden sie auch mit dem  ROX GPS 11.0 ausgestattet. Damit erhofft sich das Team ein effektiveres Training  mit einer detaillierten Auswertung.

Und was machen unsere Radsport Blogger?

Das Rennrad-Bloggerpaar der Herzen, Timo & Tina Büttner, verabschiedet sich gerade ins Trainingslager nach Sizilien. Bereits über Weihnachten und Silvester ging es für die beiden Jedermänner auf die Ferien- und Radfahrinsel. Dort konnten sie unter blauem Himmel und bei mediterranen Temperaturen Kilometer spulen und gleichzeitig Kraft für das neue Jahr tanken. Die vielfältigen Einstellungen des ROX GPS 11.0 kommen da wie gerufen: Verschiedene Trainingsaktivitäten erfüllen den langsamen Aufbau der Kraftausdauer, welche ein 100-prozentig gesichertes Grundlagentraining definiert und für das “Überleben“ der kommenden Radsaison sorgt.

Die Büttners trainieren in Sizilien

Training in Sizilien

In 2017 wollen die beiden zum ersten Mal den Rhön 300 Marathon, den Alpenbrevet und auch das 24h Stunden Rennen als Mixed Team bestreiten. Neben dem Radfahren kommt auch das Lauftraining nicht zu kurz. Die Büttners wollen es schaffen Langstrecken Marathons mit Ultratrails-Running zu kombinieren. Sicherlich eine Herausforderung, denn es geht direkt mit einem 65 Kilometer Run für Tina und einen 85 Kilometer Run für Timo los.

So füllt sich bei unseren Teams das DATA CENTER mit diversen Trainingsdaten, denn ohne Fleiß keinen Preis. Am Ende zählt aber: Alle wollen ihre großen Ziele gemeinsam erreichen!

 

Nasrin Mir Shakkeh
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Der Profi ist zurück in der TOPLINE

Die neue Generation ROX GPS ist seit Ende des letzten Jahres auf dem Markt. Oft werden wir gefragt, wie es denn um die Nachfolge von älteren ROX Modellen ohne GPS wie beispielsweise dem ROX 9.1 oder dem ROX 6.0 steht, die sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreuen. Das Warten hat ein Ende, denn es gibt ihn jetzt! Allerdings nicht mehr unter dem Namen ROX*.

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Die großen Tasten des BC 23.16 sind leicht mit Handschuhen zu bedienen

Der BC 23.16 tritt in die Fußstapfen des ROX 9.1 und übertrifft diesen in puncto Displaygröße und Funktionsumfang. Bis zu 500 Stunden Log-Kapazität und eine großzügige Darstellung der Werte, bei reduzierter und klar verständlicher Tastenbelegung zählen zu seinen Kernfeatures.

Blickt man zurück in der Historie der SIGMA Fahrrad Computer gab es in der TOPLINE 2009 mit dem BC 2209 bereits ein sportliches Modell mit Trittfrequenz-, Herzfrequenz- und Höhenmessung. Der BC 23.16 kehrt nun als echter Bikeprofi zurück in die TOPLINE Serie und vereint das Beste aus beiden Vorgänger Modellreihen  in sich. Dazu zählen z. B. die Ghost Race Funktion, eine Herzfrequenz-Zonengrafik und das komplette Set an Sensorik, die im Lieferumfang inbegriffen ist. Weitere Highlights sind die große Lap-Taste, ein grafisches Höhenprofil sowie die berechnete Watt-Leistung. Ein absolutes Novum ist die Verbindung zur App SIGMA LINK, mit der sich Tourdaten über ein Android Smartphone auch unterwegs auslesen lassen. Für eine ausführliche Trainingsanalyse kann der BC 23.16 nach wie vor über die Docking Station mit dem DATA CENTER verbunden werden.

Ausführliche Infos zum BC 23.16 auf der Homepage.

(*Der Produktname ROX steht bei SIGMA SPORT künftig stets im Zusammenhang mit GPS-Geräten.)

Nasrin Mir Shakkeh
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Sportliche Ausfahrt im Dunkeln – Mit dem BIKE-Testsieger

Die Tage werden spürbar kürzer und die tägliche Feierabend Tour schnell zum Night Ride. Wichtigstes Equipment ist dabei natürlich die passende Beleuchtung. Vor dem nächsten Kauf deiner Fahrradbeleuchtung lohnt sich ein Blick in die aktuelle Ausgabe des BIKE Magazins (12/2016). Hier zeigt sich, dass auch Modelle in der Preiskategorie bis 200 Euro durchaus mit teureren Highend-Strahlern konkurrieren können. Allen voran die BUSTER 2000 HL.

Von 13 getesteten Powerleuchten mit und ohne externen Akku zu einem UVP bis zu 200 €, machte die BUSTER 2000 HL mit der besten Lichtleistung und Ausleuchtung das Rennen.

„Mit Abstand stärkste Lichtleistung in Labor und Praxis, damit machte die BUSTER 2000 auch bei Extremeinsätzen Laune.“

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Mit solch blendenden Aussichten steht der nächtlichen  Ausfahrt auch bei völliger Dunkelheit nichts mehr im Wege. Also nichts wie ran an den Helm und ab auf die Piste!

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S.Linzenmeyer
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#IllumiNight – Behind the Scenes

Die Nächte werden länger, die Tage kürzer und die Temperaturen sind noch im grünen Bereich – der Herbst ist die perfekte Zeit für ausgiebige Night Rides. Wie praktisch, dass wir nun für alle die etwas länger am Schreibtisch sitzen und nach Feierabend noch eine Tour planen das passende Licht auf den Markt gebracht haben. Die 2000 Lumen starke BUSTER 2000 HL. Powerleuchte auf den Helm, Battery Pack in den Rucksack und die handliche Remote mit floureszierenden Buttons direkt an den Lenker. Unser Video-Star Jasper Jauch zeigt wie es geht.

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Bei Nacht und Nebel fand der Dreh zum #IllumiNight-Video im Mai in der Nähe von Willingen statt. Unser Protagonist durfte die Powerleuchte exklusiv vorab testen und war begeistert. “Wir haben die ganze Nacht den Clip gedreht und ich war begeistert von der POWER die diese Helmleuchte mitbringt. Die Montage ist super unkompliziert und über die Remote lässt sich die Lampe noch einfacher bedienen. Aber was mich wirklich positiv erstaunt hat, war die Leistungsdauer des Akkus.”

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Das Team wiederum war begeistert von Jaspers Fahrkünsten und bewunderte die waghalsigen Sprünge des Mountainbikers des Jahres 2014 in der Dunkelheit. Für das Produktvideo zur BUSTER 2000 HL wurde die Nacht zum Tag gemacht und das Drehteam hat erst am späten Morgen den Weg ins Bett gefunden. Immerhin, der nächtliche Einsatz bei eisigen Temperaturen hat sich gelohnt, findet ihr nicht auch?

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Hier gehts zum Clip

 

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Heiße Bikes, coole Drinks

Der FloBild: Henning Angerer

 

 

 

 

Drei Festivaltage vor traumhafter Kulisse liegen hinter uns. Wie in jedem Jahr war das Team von Sigma Sport Teil des Riva Bike Festivals am Gardasee, bei dem jede Menge Neuheiten und Action geboten waren. Natürlich war auch das Who’s who der Szene vertreten. Sowohl Mountainbike-Legenden wie Brett Tippie als auch Durchstarter wie Fabio Widmer mischten sich unter das Publikum. Knapp 2.300 Fahrer starteten am Samstag bei strahlendem Sonnenschen zum BIKE Marathon und auch die zweite Auflage des eMTB Marathons erfuhr rege Beteiligung.

Die sportlichste Erfrischung des Festivals gab es am Stand von Sigma Sport, denn wir haben das Smoothie Bike mitgebracht. Mit ein paar kräftigen Tritten in die Pedale verwandelt es frisches Obst in leckere Vitamin-Shakes. Die Begeisterung war groß, vor allem beim Biker Nachwuchs, sodass wir mit der Zubereitung streckenweise gar nicht mehr hinterher kamen.

Kein geringerer als Marcus Klausmann begleitete unseren traditionellen Night Ride zum Ledro See. Belohnt wurde der Anstieg mit einem phänomenalen Sonnenuntergang und einem gemeinsamen Pizzaessen. Außerdem gab es einen kleinen Vorgeschmack auf das Beleuchtungs-Highlight der kommenden Saison. Seid gespannt!

 

Nasrin Mir Shakkeh
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