Der Gardasee rückt näher

Transalp Splitter von Pamela Busch
Am Tag der 6.Etappe fuhr Hartmann Stifter in Crespano del Grappa als erster der SIGMA Teams über die Ziellinie mit einer Zeit von 05:10,53. Der Südtiroler konnte am Anfang gleich den Anstieg hoch über den Wald gut mitfahren und trieb seine Pulswerte auf ein Maximum von 148. Die steile Abfahrt nach Mezzano bewältigte er dann zusammen mit dem Team SIGMA ROX I. Am Anstieg zur Refugio Verderne bremsten ihn dann zunächst Rückenschmerzen ein, aber auf der folgenden Abfahrt holte er sich wieder einen nach dem Anderen. „Unten war ich dann alleine, da wird man immer langsamer. Da war es ziemlich steil, aber die Passage konnte ich richtig gut zu fahren, allerdings war sie auch sehr lang.“ Der gefürchtete Monte Grappa konnte ihm also nicht viel abhaben und er eilte mit viel Druck auf den Pedalen dem Ziel entgegen.


Ein strahlendes Team SIGMA ROX I konnte man im Ziel der 6. Etappe sehen. Die beiden Biker hatten sich vorgenommen in die TOP 50 vorzustoßen und haben dieses Ziel mit einer Fahrzeit von 05:13,14, einem 44. Platz in der Tageswertung und Platz 51 in der Gesamtwertung nur ganz knapp verfehlt. Die Motivation, dieses Ziel zu erreichen, ist bei beiden ungebrochen für die 7., lange, Etappe nach Rovereto. Für den 27-Jährigen kam die Verpflegung heute zu spät: „Oben hab ich einen Hungerast von einer Sekunde auf die andere bekommen und ich dachte da geht gar nichts mehr. Nach 3 Gels und einem Kohlenhydratriegel konnte aber wieder mit voller Kraft gearbeitet werden.“ „Heute hat die Transalp bei Andreas zugebissen“, so James Rutherford. „Mir ging`s ganz gut und ich hab ihm die Hälfte meiner Getränke gegeben, damit Andreas bis zur nächsten Station durchkommt. Wir haben von Zuschauern bzw. anderen Teambetreuern zusätzlich Getränke gereicht bekommen. Dafür waren wir sehr dankbar!“
Andreas vom Team SIGMA ROX II kam mit einer Zeit von 06:37,31 ins Ziel. Sein persönliches Highlight heute war die letzte Abfahrt vom Monte Grappa.“Die war lang, ruppig und mit viele Kehren, die liegen mir. Das Rennen heute ging gefühlt relativ schnell vorbei“, so das Tagesresümee des Aacheners.
James und Andreas vom SIGMA Team legten auch auf der 5. Etappe einen ordentlichen Auftritt hin. Perfekt regeneriert von den Strapazen des Vortages ging es den San Pellegrino Pass hoch. Die sehr wellige Strecke meisterten beide immer Seite an Seite und konnten auch gestern wieder Zeit gut machen. „Der finale Single Trail war das absolute Highlight der bisherigen Transalp, da konnte wir unsere Abfahrtsqualitäten voll ausspielen“, gaben die beiden vor dem SIGMA Mikrofon zum Besten.
Hartmann tat sich etwas schwerer als sonst und kam nach den 73,28 km erst nach dem TEAM SIGMA ROX I ins Ziel. „Wahrscheinlich weil’s so oft Auf und Ab ging. Kann aber auch sein, dass es am Tag zuvor zu viel war. Man weiß das nicht ganz genau. 5 bis 10 Minuten habe ich da schon verloren“, so der ehrgeizige 55-Jährige. Sein Lohn für das schnelle Fahren: er kam noch bei Sonnenschein ins Ziel. Eine Regendusche holte sich dagegen sein Partner Andreas auf dem Weg nach San Martino di Castrozza kurz vor dem Ende ab. Vorher jedoch genoss er ebenfalls die tollen Abfahrten und das Panorama auf der Strecke. „ Es ich wirklich schade, dass man nicht mehr Zeit für die tollen Ausblicke hat“, so der Landschaftsfan, der bei der Transalp nicht nur die Uhr im Sinn hat.

Pamela Busch
Pamela Busch
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