Werden Rennen bergab entschieden?

Der erste Tag der TOUR Transalp war aufregend und warf einige Fragen auf – doch alles der Reihe nach. Er begann eigentlich schon am Vorabend, mit dem großen Pasta-Essen in der Eissporthalle in Mittenwald. Gefühlte 45 Grad in der Halle und der Grillgeruch, für die, die keine Pasta mögen, kroch in die letzten Ritzen der inzwischen total verschwitzten Kleidung des Tages. Egal – es ging ja schließlich allen so. Bevor Uli Stanciu ausführlich die erste Etappe erklärte, wurden zunächst einmal die drei Männer geehrt, die hiermit ihre 10. – in Worten zehnte – TOUR Transalp fahren werden. Sie freuten sich unter anderem einen Sigma ROX 9.1 zu erhalten. Anschließend klang das, was Uli durchs Mikro erklärte, irgendwie nett und machbar: ein wenig was zum einrollen, hier ein paar Höhenmeter und schließlich eine lange kaum merkliche Steigung nach Sölden.
Am heutigen Morgen schließlich der Startschuss zur Tour. Auch wenn die einzelnen

Blöcke nacheinander starten, scheint die endlos lange Reihe der Fahrer anzudeuten, dass sich alle 1300 Starter für 8:30 Uhr versammelt haben. Pia Sundstedt und Carsten Bresser vom Team Sigma Craft Rocky Mountain sind mit ihrer Startnummer 27 ganz vorn dabei, auch unsere anderen vier Teams starten im ersten Block. Sogar nur zuzuschauen ist aufregend und fast hätte ich vergessen zu fotografieren als ich mit allen anderen die letzten Sekunden herunterzähle. Es geht los. 115 Kilometer und 2470 Höhenmeter liegen vor ihnen.
Ich sprinte zu meinem Auto, denn ich muss vor dem Start des nächsten Blocks Richtung Sölden unterwegs sein. Unterwegs treffe ich auf das erste Fahrerfeld. Ich freue mich, die Gelegenheit für Fotos zu bekommen und genieße zugleich die herrliche Aussicht. In einer unglaublichen Geschwindigkeit kommen die ersten den Berg herunter gefahren. Das Feld zieht sich extrem in die Länge, denn viele fahren deutlich langsamer als die Spitzenfahrer bergab und ich frage mich, ob solche Rennen nicht vielmehr bei der Abfahrt als beim Berghochfahren entschieden werden.
Ich fahre schließlich mit den letzten Fahrern dieses Blocks weiter und sehe immer wieder Radler mit Defekten am Straßenrand stehen. Neben der Kondition ist das Material doch sehr entscheidend.
In Sölden haben die vielen Mitarbeiter der Organisation und der Sponsoren derweil die Zielankunft und das EXPO-Gelände aufgebaut. Man hat gar nicht viel Puffer, denn die Fahrer sind schnell unterwegs. 3:26:30  benötigt das Siegerteam! Unter die ersten zehn, als neunte, fährt das TEAM SIGMA GLATTE WADE mit Christian Schrot und Tobias Dohlus ins Ziel. Pia ist heute mit 3:41:40 die schnellste Frau und gewinnt mit Carsten die Mixed-Wertung. Gratulation!

SIGMA SPORT
SIGMA SPORT
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>