ROX 12.0 - Fietsen met Fabio Jakobsen

Cycling.be Magazine – Fietsen met Erwin Vervecken & Fabio Jakobsen

Sigma Sport is GPS partner van de rubriek ‘Fietsen met Erwin’. Elke maand gaat ROX-ambassadeur Erwin Vervecken (3 x Wereldkampioen CycloCross) voor Cycling.be Magazine op pad met een bekende wielrenner. Via dit blog kun je de gereden route en de favoriete trainingsroute van deze renner als GPX-file downloaden. In de september-uitgave fietst Erwin samen met Nederlands Kampioen en Vuelta rit-winnaar Fabio Jakobsen van Team Deceuninck – Quick-Step.

Favoriete Zuid-Holland:
Als Fabio Jakobsen bij zijn vriendin Delore Stougje (zelf ook wielrenster) verblijft in het Zuid-Hollandse dorpje Zuidland, heeft hij ideale mogelijkheden om te trainen. Onze trip vertrekt dan ook via Zuidland rond het schiereiland langs de boorden van de rivieren Maas en Waal (die daar nog Haringvliet noemt) langs toeristische pareltjes zoals Hellevloetsluis, Rockanje en Oostvoorne. Het vlakke landschap is ideaal om te trainen, maar door het warme weer zijn er veel dagjestoeristen onderweg naar de vele stranden. Het tempo zit constant vooraan in de 30km/u en onderweg komen we enkele voormalige ploeggenoten van Fabio tegen die gelukkig ook een deel van het kopwerk voor zich nemen.

Cyclingbe-Fietsen-met-Fabio Jakobsen - Data Center Route

Rondje Dijk:
Fabio’s favoriete rondje in zijn woonplaats Heukelum dat hij gebruikt om achter de brommer te trainen, maar ook bij zijn sprinttrainingen of gewoon om rustig los te fietsen. De 60km zijn ideaal voor een twee uur durende rustige training.

Cyclingbe-Fietsen-met-Fabio Jakobsen - Data Center Route

Download de GPX-file Rondje Zuid-Holland

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Insiderbericht: Die Tour of Qinghai Lake

“Jedes Jahr aufs Neue raubt es uns den Atem. Sei es wegen der Höhe oder den einmaligen Erlebnissen.” Das Team BIKE AID berichtet für uns hautnah vom größten Radrennen Asiens.

91_Tour_of_Qinghai_Lake_BIKE_AID_2019_C_Marleen_StoelSeit 2014, somit seit Beginn unseres Profi Teams, nehmen wir jährlich an der Tour of Qinghai Lake teil. Die zweiwöchige Rundfahrt bietet Superlative und besondere Erlebnisse am Fließband. Das höchstgelegene Radrennen der Welt, die Begeisterung der Zuschauermassen, die Natur auf dem Tibet Hochplateau, die Hitze in der Wüste und die Skylines der Millionenstädte. All das trifft zu, darüber können wir jedes Jahr erneut Berichten und jedes Jahr sind unsere Fahrer erneut so beeindruckt von diesem außergewöhnlichen Rennen. Über unsere Begeisterung für dieses Rennen machen wir keinen Hehl, es ist die Tour de France Asiens, die einzige zweiwöchige Rundfahrt im UCI Kalender. Damit das längste Rennen nach den drei Grandtours Tour de France, Giro d´Italia und Vuelta Espagna.

Unsere Meinung über China hat sich durch unsere Teilnahmen sehr verändert. Und letztlich ist das auch die wichtigste Botschaft, die wichtigste Erkenntnis, die wir in all den Ländern auf unseren Reisen entdecken: Wer sich ein Urteil über ein Land und dessen Menschen erlauben möchte, sollte dort hinreisen und eintauchen. Dann verändern sich Blickwinkel und Meinungen. Aber nicht im Hotel, Cluburlaub oder in der Reisegruppe zu den Standard-Touristenspots, sondern indem man sich zu den Menschen auf der Straße begibt.

Bild 2Im Wortsinn auf die Straße begeben wir uns bei jedem Rennen. Wir durchfahren die Lebenswirklichkeit der Menschen und erleben ein ganzes Land aus eigener Kraft. Und bei der Tour of Qinghai Lake führt uns die Straße gefühlt nah an den Himmel. 2017 lag die höchste Bergwertung des Rennens auf 4.300m, 2019 bei 4.100m. Spätestens dort oben schwinden die Kräfte, die Luft wird dünn und die Beine schmerzen. Man hadert in jeder Sekunde mit sich, doch besser vom Rad zu steigen und der Qual ein Ende zu setzen. Kommt man dann in den Abfahrten wieder in niedere Gefilde und der Sauerstoffgehalt nimmt zu, wird man euphorisch, spätestens wenn man im Ziel von den tausenden Zuschauern gefeiert und umringt wird.

Der ROX 12.0 SPORT, macht auch in über 4000m Höhe eine gute Figur

Der ROX 12.0 SPORT, macht auch in über 4000m Höhe eine gute Figur

Bild 3Sechs mal in Folge hatte unser Team bereits das Privileg an diesem außergewöhnlichen Rennen teilzunehmen, und sechs mal war Daniel Bichlmann dabei.

Daniel Bichlmann bereits zum 6. Mal am Start der Tour of Qinghai Lake

Daniel Bichlmann bereits zum 6. Mal am Start der Tour of Qinghai Lake

Daniel Bichlmann ist im echten Leben Kaminfeger, wohnt im tiefsten Bayern an der Grenze zu Österreich und hat seine sportliche Heimat dank BIKE AID 600km entfernt im Saarland gefunden. Er schwingt sich morgens um 6 in der Früh auf sein Rad um selbst bei Dunkelheit, Regen oder Schnee zur Arbeit zu radeln. Dazwischen fährt er Profirennen, steht am Start mit dem amtierenden Weltmeister oder fährt Rundfahrten auf dem ganzen Globus. Diese außergewöhnliche Geschichte hat ihn schon ins legendäre Rouleur Magazin gebracht.

Für Daniel ist die Tour of Qinghai Lake seine Tour de France. Um bei diesem Rennen zu bestehen, welches so viele Extreme bietet, muss er alles in eine Waagschale werfen. Wochen zuvor beginnt er seine Askese, erlaubt sich keine Süßigkeiten mehr, trainiert streng nach Plan und muss dennoch täglich zur Arbeit.

Bild 4Daniel war in seiner Jugend ein hoffnungsvoller Nachwuchsfahrer, zählte als Amateur zur nationalen Spitze und gewann immer wieder prestigeträchtige Rennen. Aber er merkte bald, dass es zum Weltklasse Profi nicht reichen würde. Dennoch ist seine Passion für den Radsport so groß, dass er nicht davon lassen kann.

Heute fährt er mit Spitzensportlern wie Nikodemus Holler, Lucas Carstensen, Justin Wolf, Adne van Engelen, Hafetab Weldu und dem amtierenden Afrika Meister Mekseb Debesay im Team bei der Tour of Qinghai Lake und muss diese unterstützen. Bevor es z.B. hinauf Richtung viertausend Metern auf den Bergen des Tibet Plateaus geht und die Topfahrer um Ergebnisse kämpfen, muss Daniel unzählige Trinkflaschen am Teamwagen holen und die Jungs versorgen. Geht es um einen Sprint, muss Daniel Tempoarbeit leisten bis zur totalen Erschöpfung und wurde schon oft belohnt, wenn z.B. ein Lucas Carstensen anschließend den Sieg einheimste.

Bild 5Auch ohne Etappensieg kann unser Team zufrieden auf die diesjährige Teilnahme zurück blicken. Justin Wolf zeigte einmal mehr sein Potential im Zeitfahren, als er mit Platz 4 um zehn Sekunden das Podium auf der siebten Etappe verpasste. Lucas Carstensen belegte auf der finalen Etappe in Yinchuan Platz 5 im Massensprint. Auf der vierten Etappe nach Longyangxia prägte Mekseb Debesay das Rennen über den 3.745m hohen Pass, belegte Platz 4 und sorgte am Ende mit Platz 19 erneut für eine Top 20 Platzierung in der Gesamtwertung.

Bild 6Wirft man einen Blick in die Mannschaftswertung, zeigt sich erneut die breite Aufstellung des Teams. Dieses Jahr nahmen ganze 6 europäische Pro Kontinental Mannschaften an der Qinghai Lake teil. Die 4 spanischen und italienischen Mannschaften, welche an Giro d´Italia und Vuelta Espagna teilnehmen, landeten abgeschlagen hinter der kleinen deutschen Mannschaft, welche den 7. Platz belegte.

Bild 7Erneut hat die Tour of Qinghai Lake uns eindrucksvoll bewiesen, das Radsport mehr ist als Tour de France. Das hunderttausende Zuschauer begeistert in China den Radsport feiern, das Radsport einzigartige Bilder und Emotionen liefert und das es ein kleines Team aus dem Saarland gibt, welches den Globus erobert.

Bild 8

 

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Sigma-Blog-Bulls-Neustadt

17. SIGMA SPORT CHALLENGE – Erstmals mit einem Trailrun!

Am vergangenen Sonntag fand die mittlerweile schon zum 17. Mal ausgetragene SIGMA SPORT Challenge auf dem Marktplatz in Neustadt an der Weinstraße statt. Neu in diesem Jahr, der Trailrun über 13 km und 350 Höhenmeter. An die 600 Mountainbiker und 150 Trail-Runner nahmen dieses Jahr teil.

Neben der schönen Landschaft rund um den Pfälzer Wald und die Weinberge ist die SIGMA SPORT Challenge auch wegen seiner vielen Single Trails beliebt – sowohl bei den Profis als auch bei Hobbyfahrern. Wie jedes Jahr konnten die Teilnehmer zwischen 3 Distanzen wählen. Angefangen bei der Kurzdistanz mit 35 km über die Mitteldistanz von 48 km bis hin zur Königsklasse, der Langdistanz mit 90 km und sage und schreibe 2.330 Höhenmetern.

Matthias Schnapka im Trail

Matthias Schnapka im Trail

Natürlich dürfen bei einer solchen Veranstaltung die Pfälzer Urgesteine und Lokalmatadoren der Mountainbike-Szene nicht fehlen: mehrfacher Gewinner des Cape Epic und der Trans-Alp “King” Karl Platt von Team BULLS, Cross-Country Ex-Profi Wolfram Kurschat, Marco König und auch ein Fahrer aus dem Bike Aid Team, der normalerweise auf der Straße unterwegs ist, Matthias Schnapka. Neben ihnen waren auch andere Größen des Radsports am Start, darunter der Vorjahressieger Martin Frey und Simon Schneller vom Team BULLS.

Karl Platt im Ziel der Langdistanz

Karl Platt im Ziel der Langdistanz

Bei bestem Wetter fiel der erste Startschuss des Trailrun um 7:30 Uhr. Knapp 30 Minuten später war die Spitze schon an der Wolfsburg und schon wieder in Richtung Ziel. Nach 55 Minuten kam Quintero Jose ins Ziel.

Unser SIGMA SPORT Trailrun Team

Unser SIGMA SPORT Trailrun Team

Der erste Startschuss des Bikemarathons fiel für die Langdistanz um 9:25 Uhr. Das Rennen ließ sich nicht nur bei Start und Ziel auf dem Marktplatz in der SIGMA Lounge gut verfolgen, sondern auch direkt an den technisch anspruchsvollen Abfahrten bei der Wolfsburg und dem Ausflugsziel Weinbiet.

Sven Kageler gibt den Startschuss

Der Geschäftsführer von SIGMA SPOERT Sven Kageler gibt den Startschuss

Neben den Ziel- und Starteinfahrten sorgte SIGMA SPORT für zusätzliche Unterhaltung. Am Eventmobil konnte man bei dem Glücksrad und dem ROX 12.0 SPORT Gewinnspiel mitmachen. Beim Gewinnspiel mussten die Teilnehmer auf einem Rollentrainer “blind” abschätzen genau 120 Meter zu fahren.

Unsere Gewinnaktionen

Unsere Gewinnaktionen

Die Siegerehrung um 15.30 Uhr brachte Favoriten aber auch Überraschungssieger hervor und krönte zum Abschluss noch mal das Event. Auf dem Podium der Langdistanz standen am Ende neben dem Sieger Martin Frey auch Wolfram Kurschat und Simon Schneller. Im Beisein der Pfälzischen Weinprinzessin Melina Hey, SIGMA-Marketingleitung Jennifer Leinenbach und Geschäftsführer Sven Kageler sowie Heinz Betz von der Radsportakademie wurden Prämien und Pokale an die Gewinner in dem jeweiligen Klassement vergeben. Herzlichen Glückwunsch an alle Podiumsgewinner und Finisher!

Siegerehrung der Hauptklasse auf der Langdistanz

Siegerehrung der Hauptklasse auf der Langdistanz

Wir möchten uns hiermit ganz herzlich bei allen Teilnehmern und Besuchern bedanken, die für super Stimmung und einen ganz besonderen Tag gesorgt haben und der Radsportakademie für die gelungene Veranstaltung des Events.

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Sigma-Blog-Lotto-TeamPres

Unterwegs mit Team Lotto Kern-Haus

Das Team Lotto Kern-Haus bereitet sich mit einem Trainings-Wochenende auf die anstehende Deutschland Tour vor, die am 29. August in Hannover startet. Wir haben am vergangenen Freitag das Team besucht, konnten dabei einige Fragen rund um die Deutschland Tour loswerden und begleiteten das Team auch beim Training.

Pünktlich um 10 Uhr startete das Training. 150 km mit vier Anstiegen standen auf dem Plan. Um die Belastung der Fahrer zu steigern, sollten diese Anstiege an der “Schwelle” gefahren werden. Und als wäre das nicht anstrengend genug, legten die Fahrer darüber hinaus alle zwei Minuten einen 30 Sekunden Sprint hin. Die restliche Runde wurde im “Grundlagen-Bereich” gefahren, in dem die Fettverbrennung am optimalsten stattfindet. Doch die Quälerei hat sich gelohnt. ;)

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Nach dem Training

Nach dem Training

Nach dem anstrengenden Training konnten wir uns nicht nur in Ruhe zurücklehnen, sondern hatten beim abendlichen Grillen auch die Gelegenheit dem Fahrer Joshua Huppertz und Teammanager Florian Monreal ein paar Fragen zu stellen.

Im Interview: Joshua Huppertz

Im Interview: Joshua Huppertz

Nur noch ein knapper Monat bis zu Deutschland Tour, wie sieht Deine Vorbereitung ab jetzt für Dich aus?

“Viel Training, spezifisch Intensivitäten und Motortraining. Wettkämpfe aktiv gestalten und in Spitzengruppen gehen, quasi ein paar Spitzen einbauen.”

Was motiviert Dich am meisten fast jeden Tag aufs Rad zu steigen und den Trainingsplan zu verfolgen?

“Es gibt natürlich auch Tage in denen ich keine Lust habe und quäle mich dann aber doch aufs Rad. Aber mit Erfolgen steigt auch wieder die Motivation. Es ist ein geiles Gefühl den Trainingsplan umzusetzen und am Ende angegraut aus dem Training zu kommen.”

Wie viele Kilometer hast Du bereits in dieser Saison zurückgelegt?

“21 500 Kilometer, ich trainiere halt gerne.”

Wie hilft Dir unser ROX 12.0 SPORT bei den Vorbereitungen und im Training?

“Ganz klar bei den Intervallen kann man sehr gut sehen was man gerade fährt. Im Trainingslager kann ich mir Strecken erstellen und diese abfahren. Auch zur Analyse im Data Center ist es schon perfekt.”

Was ist für Dich die wichtigste Funktion?

“Die wichtigsten Werte für mich sind Watt und Zeit.”

Als welchen Fahrertyp würdest Du Dich beschreiben?

“Eher der Allrounder der alles ein bisschen kann. Ich kann gut bergauf fahren, bin aber auch im Sprint stark, wenn es ein hartes Rennen war.”

Welches Ziel hast Du Dir gesteckt und gibt es eine Etappe, auf die Du Dich besonders freust?

“Mein Ziel in diesem Jahr ist etwas niedriger, einmal Top Ten auf einer Etappe wäre ganz schön. Die Etappen habe ich mir noch nicht so genau angeschaut.”

Was bedeutet es Dir am Start der Deutschland Tour zu stehen?

“Sehr viel, es ist schön, wieder eine große Rundfahrt in Deutschland zu haben. Letztes Jahr war die Stimmung schon sehr gut, aber ich denke, dass es in diesem Jahr noch besser wird durch Emanuel Buchmann der 4. Bei der Tour de France wurde.”

Joshua Huppertz beim Start der 1. Etappe der Deutschland Tour 2018

Joshua Huppertz beim Start der 1. Etappe der Deutschland Tour 2018

Wie sieht Dein Regenerationsprogramm während eines Etappenrennen aus?

“Im Grunde genommen nicht so spektakulär, essen, Massage, vorm schlafen gehen dehnen. Ich habe auch EMS Geräte und benutze einen Massageball.”

Im Interview: Teammanager Florian Monreal

Im Interview: Teammanager Florian Monreal

Die zweite Teilnahme der Deutschland Tour, gibt es Dinge dir ihr im Gegensatz zum Vorjahr ändern wollt? Die Aufstellung des Kaders oder die taktische Ausrichtung?

“Wir wollen uns taktisch genauso gut präsentieren wie letztes Jahr in Ausreißergruppen, aber wichtig ist natürlich auch, dass unsere 2 Kapitäne Jonas Rutsch und Joshua Hupperts ein gutes Ergebnis auf den Etappen einfahren. Letztes Jahr waren wir schon sehr nah dran, auf der Etappe nach Merzig, durch einen Sturz von Mühlberger wurde Joshi an einer Top 5 Platzierung gehindert und wurde leider nur 12.”

Was wird das Hauptziel des Teams sein? Welche Taktik verfolgt ihr?

“Attraktive Fahrweise, um die Sponsoren bestmöglich zu präsentieren. Wir können uns gut vorstellen, dass unsere Kapitäne ein gutes Ergebnis im Gesamtklassement fahren können.”

Welcher Aufwand betreibt ihr im Team im Hintergrund einer Deutschland Tour und wie viele Leute sind bei euch während dieser 4 Tage im Einsatz?

“Der Aufwand ist immens für uns, wir sind in vielen Europäischen und internationalen Wettkämpfen unterwegs. Aber die Deutschland Tour ist für uns die Tour de France und dort soll alles reibungslos ablaufen 2 Physios, 2 Mechaniker, 2 Betreuer die den Lkw fahren 1 Betreuer für den Camper. 2 Sportliche Leiter meine Mutter und mein Vater ist dabei Backup mäßig mit Planung der Hotels und der Verpflegung. Wir haben auch 2 Sponsoren dabei die uns während der Tour begleiten. Ab Samstag gibt es einen Shuttle von Neuwied nach Eisenach ins Ziel auch für Sponsoren und VIP Gäste. Insgesamt sind 3 Renndienstwägen, ein Achtsitzer, einen Camper, ein Lkw und ein Mercedes Gtr als Promofahrzeug unterwegs, ab Samstag auch 4-5 Vip Shuttles.”

Hinter den Kulissen des Teams ist viel zu tu

Hinter den Kulissen des Teams ist viel zu tun

Wieso betreibt ihr so einen enormen Aufwand, welchen Stellenwert hat die Deutschland Tour für das Team Lotto Kern Haus?

“Wie eben schon gesagt, die Deutschland Tour ist als Deutsches Kt Team die Tour de France, hier können wir all unseren Sponsoren enorme Fernsehpräsenz und Medienpräsenz geben. Es ist natürlich auch attraktiv, um neue Sponsoren zu gewinnen. Deswegen sind wir sehr froh auch dieses Jahr wieder Teil der Deutschland Tour zu sein. Deswegen machen wir auch hier ein 4 Tage Trainingscamps. Und fahren danach nochmal 7 Tage ins Allgäu zum Oberjoch um dort noch den letzten Feinschliff zu bekommen.”

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Sigma Sport Challenge

Track Downloads für die 17. SIGMA SPORT Challenge

In einer Woche ist es soweit, die 17. SIGMA SPORT Challenge startet, erstmals auch mit einem Trailrun!

Der SIGMA SPORT Bike Marathon hat sich seit der ersten Austragung zu einem der Highlights im deutschen MTB-Marathonkalender entwickelt. Die Trails rund um das Neustädter Weinbiet und die Wolfsburg sind bis über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Dieses einmalige Erlebnis können nun erstmals auch Läufer genießen. Auf der Strecke durch das Neustädter „Weinbiet“ bieten sich den Trailrun-Teilnehmern auf 13 km Länge jede Menge Trails und atemberaubende Aussichten auf die Rheinebene. Es wollen 340 Höhenmeter bewältigt werden, ehe die Läufer wieder zurück auf den Marktplatz von Neustadt ins Ziel finden.

Trailrun:

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Streng nach dem Motto „never change a winning Team“ bleibt für die MTB Marathonfahrer alles beim Alten. Auf 3 Distanzen (Kurz-, Mittel- und Langdistanz) führen die Strecken durch den Pfälzer Wald. Es gibt wohl kaum einen Mountainbike-Marathon in Deutschland mit einem höheren Anteil an Single-Trails. Die Abfahrten (vor allem auf der Mittel- und Langdistanz) haben es auch für geübte Fahrer in sich und bieten jede Menge Fun-Faktor. Nach dem Rennen lädt der Markplatz von Neustadt mit einer kleinen Bike-Expo und seinem ganz speziellen Flair zum Verweilen ein. Auch für das leibliche Wohl ist natürlich bestens gesorgt

Kurzdistanz:

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Mitteldistanz:

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Langdistanz:

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Neues Firmware Update Version 1.19.270 (40552)

Passend zum Sommer und zur Radreise-Saison haben wir ein neues Firmware-Update für den ROX 12.0 SPORT herausgebracht. Wie immer haben wir uns euren Wünschen und Anregungen angenommen und haben diese bestmöglich mit der Version 1.19.270 (40552) umgesetzt.

Ein großer Wunsch von euch war den Kontrast der Karte zu verbessern. Mit deutlich satteren Farben und höheren Kontrasten sind die Karteninhalte nun besser erkennbar. Auch wird die zu fahrende Strecke nun in blau anstelle von hellgrün angezeigt, sodass sich die Route besser vom restlichen Karteninhalt abhebt.

Sattere Farben in der Kartenansicht

Sattere Farben in der Kartenansicht

Des Weiteren werden ab sofort Abbiegehinweise bei Draw my Route angezeigt, sodass die Navigation eindeutiger ist.

Draw my Route hat nun Abbiegehinweise

Draw my Route hat nun Abbiegehinweise

Wer mit einem E-Bike mit Shimano STEPS Antriebssystem unterwegs ist, kann sich nun auch den Unterstützungslevel anzeigen lassen.

Weitere Funktionen für Shimano Steps Antriebe

Weitere Funktionen für Shimano STEPS

Zudem haben wir einige, kleinere Fehler behoben. In der Vergangenheit konnte der ROX 12.0 SPORT keine Garmin Base Camp Tracks verarbeiten. Diese ermöglichen euch, mehrere Tracks in einer Datei zu speichern. Mit dem neuen Update könnt ihr nun problemlos diese Tracks nutzen.

Bei Strava gibt es seit kurzem die Möglichkeit, Routen in der Strava App zu planen. Diese konnten bisher auf dem ROX 12.0 SPORT nicht gestartet werden. Auch diesen Fehler haben wir behoben, sodass diese Tracks mit der neuen Firmware problemlos genutzt werden können.

Beim Auslesen der ROTOR Werte im DATA CENTER wurde der OCP Wert nicht korrekt angezeigt. Diesen Fehler haben wir ebenfalls korrigiert.

 

ROTOR OCP Wert wird korrekt im Data Center angezeigt

ROTOR OCP Wert wird nun korrekt angezeigt im Data Center

  • Kontrast der Karte wurde verbessert
  • Draw my Route hat nun Abbiegehinweise
  • Unterstützungslevel wird nun angezeigt bei Shimano STEPS
  • Fehlerbehebung – Garmin Base Camp Tracks
  • Fehlerbehebung – Strava Routen
  • Fehlerbehebung – ROTOR OCP Wert
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New Firmware Update 1.19.270 (40552)

At a good time for the summer and bike-travel season, we now have a new firmware update for the ROX 12.0 SPORT. As always, we have considered your wishes and suggestions and have taken them fully into account in version 1.19.270 (40552).

One of your greatest wishes was for an improvement of the map contrast. Thanks to considerably deeper colours and higher degrees of contrast, the map contents are now clearer and easier to view. The route to be traveled is now shown in blue instead of bright green and, as a result, the route stands out more clearly against the other contents of the map.

Sattere Farben in der Kartenansicht

The map contrast is improved

In addition, turn-off information for Draw my Route are now shown, with the result that navigation is clearer.

Draw my Route hat nun Abbiegehinweise

Draw my Route has turn-by-turn directions now

Anyone who rides an e-bike with the Shimano STEPS drive system can now choose to have the support level displayed.

Weitere Funktionen für Shimano Steps Antriebe

Further functions for Shimano Steps

Moreover, we have rectified a few small errors. In the past, the ROX 12.0 was unable to process any Garmin base camp tracks. They enable you to save several tracks in one data file. With the new update, you can now use these tracks without any problems.

As regards Strava, it has recently become possible to plan routes in the Strava app. Previously, it was not possible to start them on the ROX 12.0 SPORT. We have also rectified this error as well so that these tracks can be used with the new firmware without problem.

When the ROTOR values were read out in the DATA CENTER, the OCP value was not shown correctly. We have also corrected this error.

ROTOR OCP Wert wird korrekt im Data Center angezeigt

ROTOR OCP values is displayed correctly in the Data Center

  • Map contrast has been improved
  • Draw my Route now has turn-off information
  • Support level is now shown if Shimano STEPS is used
  • Troubleshooting – Garmin Base Camp Tracks
  • Troubleshooting – Strava routes
  • Troubleshooting – ROTOR OCP value
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Cycling.be Magazine – Fietsen met Erwin Vervecken & Remco Evenpoel

Sigma Sport is GPS partner geworden van de rubriek ‘Fietsen met Erwin’. Elke maand gaat ROX-ambassadeur Erwin Vervecken (3 x Wereldkampioen CycloCross) voor Cycling.be Magazine op pad met een bekende wielrenner. Via dit blog kun je de gereden route en de favoriete trainingsroute van deze renner als GPX-file downloaden. In de juli-uitgave fietst Erwin samen met Remco Evenpoel van Team Deceuninck – Quick-Step.

ROX 12.0 - Fietsen met Remco Evenpoel

Favoriete trainingsroute in de Ardennen:
Als Remco echt zwaar wil trainen, dan trekt hij naar de Ardennen. Zijn favoriete trainingsparcours daar omvat zowat alle gekende maar ook een paar minder gekende hellingen. Start is in La Gleize bij Le Vert de Pommier waar ook Greg Van Avermaet kind aan huis is. Dan gaat het via de Côte de Vecquée, Côte de Macquisard naar La Reid om zo via Theux en de steile Mont Theux richting Remouchamps af te dalen. In Remouchamps volgt één van de kuitenbijters uit Luik-Bastenaken-Luik, de La Redoute. Dan volgt een lus via Sprimont, Côte des Forges, Rôche aux Faucons, Côte de Mont om terug via de Côte de Sprimont door te steken naar Aywaille. Het klimmen is hier nog niet gedaan want met de Côte de Niaster, Côte de Xhierfomont, Côte de Basse Bodeux kom je in Trois Pont waar weer enkele klassiekers uit Luik-Bastenaken-Luik volgen.

Cyclingbe - Fietsen met Remco Evenepoel - ROX 12.0

De Côte de Wanne wordt gevolgd door de steile Stockeu en via een ommetje langs de minder bekende maar niet minder steile Thier de Coo volgen nog de Haute Levée richting Francorchamps om na een lange afdaling de Rosier als laatste te nemen. Een tweede lange afdaling brengt Remco dan naar zijn vertrekpunt voor een totaal van 3711 hoogtemeters. Het is hier dat de conditie vorm krijgt…

Cyclingbe-Fietsen-met-Remco-Evenepoel - Data Center Route

Download de GPX-file van de gereden route

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Download de GPX-file van Remco’s favoriete trainingsroute

GPX-Track Download

English Version – Cycling.be Magazine – Cycling with Erwin Vervecken & Remco Evenpoel
Sigma Sport has startet as GPS partner of the ‘Cycling with Erwin’ section. Every month, ROX ambassador Erwin Vervecken (3 x CycloCross World Champion) sets off for Cycling.be Magazine with a famous cyclist. Via this blog you can download the ridden route and the favorite training route of this rider, as GPX file. In the July issue, Erwin cycles together with Remco Evenpoel from Team Deceuninck – Quick-Step.

Favorite training route in the Ardennes:
If Remco wants to train really hard, he will go to the Ardennes. His favorite training course there includes just about all known but also a few less known slopes. Start is in La Gleize at Le Vert de Pommier, also Greg Van Avermaet’s favorite starting point. Then it goes via the Côte de Vecquée, Côte de Macquisard to La Reid to descend via Theux and the steep Mont Theux towards Remouchamps. In Remouchamps follows one of the calf bitters from Liège-Bastogne-Liège, the La Redoute. Then a loop follows via Sprimont, Côte des Forges, Rôche aux Faucons, Côte de Mont to cross back via the Côte de Sprimont to Aywaille. Climbing is not done yet because with the Côte de Niaster, Côte de Xhierfomont, Côte de Basse Bodeux, as you arrive in Trois Pont where again some classics from Liège-Bastogne-Liège will follow.
The Côte de Wanne is followed by the steep Stockeu and via a detour along the lesser known but no less steeper Thier de Coo, to follow the Haute Levée towards Francorchamps to take the Rosier last, after a long descent. Remco then takes a second long descent to his starting point for a total of 3711 altimeters. It is here that the condition takes shape …

Download the GPX-file of ridden course

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Download the GPX-file of Remco’s favorite training course

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Liane Lippert

Im Interview die Deutsche Meisterin Liane Lippert – Team Sunweb

Am kommenden Wochenende stehen wieder die Titelkämpfe um den Deutschen Meister Titel der Elite Männer und Frauen auf dem Sachsenring im Rennplan unserer Profis. Liane Lippert vom Team Sunweb gewann letztes Jahr den Titel in der Frauenklasse, im Interview sprach sie über ihr Jahr im Trikot der Deutschen Meisterin.

Ein ganzes Jahr bist Du nun im Deutschen Meister Trikot unterwegs, was ist das Besondere für Dich in diesem Trikot unterwegs zu sein?

Liane Lippert: “Es war ein tolles Jahr und mir eine Ehre.
Mit dem Meistertrikot erregt man eine Aufmerksamkeit, die richtig gut tut! Vor allem in internationalen Rennen sind die nationalen Meistertrikots ein Hingucker. Natürlich wird in den Rennen mehr auf meine Aktionen geachtet – den Meistern traut man sportlich offensichtlich mehr zu.”

Im Trikot der Deutschen Meisterin: Liane Lippert

Im Trikot der Deutschen Meisterin: Liane Lippert

Was war das schönste Erlebnis dass Du in diesem Trikot erlebt hast?

Liane Lippert: “Es gab viele schöne Momente, das erste Rennen in Schwarz Rot Gold war der Giro Rosa. Da es mein erstes Jahr als deutsche Meisterin der Elite war, war es ein unbeschreibliches Gefühl mein Heimatland präsentieren zu dürfen. Besonders da beim Giro großartige Atmosphäre herrscht und tausende von Fans das Rennen verfolgen.”

Liane bei der Lotto Thuringen Ladies Tour 2019 - stage 3

Liane bei der Lotto Thuringen Ladies Tour 2019 – stage 3

Hat das Trikot einen besonderen Platz bei Dir zuhause?

Liane Lippert: “Das Trikot hängt bei mir zuhause an der Schlafzimmer Wand.
Mein Vater hat aus einem Meistertrikot ein Kopfkissen machen lassen!”

Bereitest Du Dich speziell auf die DM am Sachsenring mit einem Trainingsprogramm vor?

Liane Lippert: “Ja, einen welligen Kurs wie den Sachsenring kann ich bei mir zuhause gut simulieren und bereite mich intensiv auf die Verteidigung des Trikots vor.”

Einige Höhenmeter sind für die Frauen auf dem Sachsenring zu überwinden.

Einige Höhenmeter sind für die Frauen auf dem Sachsenring zu überwinden.

Welche Ziele hast Du noch für 2019?

Liane Lippert: “Ich hoffe auf eine gesunde und erfolgreiche zweite Saisonhälfte. Im speziellen auf Minsk, WM und EM”

Welches Rennen würdest Du gerne einmal gewinnen?

Liane Lippert: “Ich würde in der Zukunft gerne einen der Ardennen Klassikern gewinnen, Schlussanstiege liegen mir besonders gut und ich würde mich gerne auf Rennen wie diese spezialisieren.”

Wie bist Du zum Radsport gekommen?

Liane Lippert: “Zum Radsport bin ich durch meinen Vater gekommen, so lange ich weiß organisiert er in in meinem Heimatverein dem Rsv Seerose Friedrichshafen den Jugendsport.
Im Alter von acht Jahren hat er mich zum ersten Mal auf ein Rennrad gesetzt, ich wusste sofort, dass das mein Ding ist. Bereits in der Altersklasse U13 habe ich begonnen Lizenz Rennen zu fahren.
In der U 15 war ich erstmals Landesmeisterin.
In U 17 wurde ich erstmals für die Jugendnationalmannschaft nominiert.
Als U 19-Fahrerin wurde ich Europameisterin. Das hat mir die Türen in den Profiradsport geöffnet!”

Wo trainierst Du am liebsten?

Liane Lippert: “Ich trainiere am aller liebsten zuhause am Bodensee ! Die Topographie meiner Heimat ist so vielfältig, man kann flach um den Bodensee herum fahren. Aber auch nach kurzer Anfahrt in Österreich und der Schweiz Pässe erklimmen. Und das alles mit einer Aussicht auf den See, also was will man mehr?”

Was würdest Du Dir für den Frauenradsport wünschen?

Liane Lippert: “Ich wünsche mir für den Frauenradsport mehr mediale Aufmerksamkeit, Anerkennung und Wertschätzung.
Angemessenes Preisgeld und auch einen Mindestlohn, der momentan gerade eingeführt wird. Es ist auf jeden Fall schon mal ein Schritt in die richtige Richtung gemacht worden, da viele unserer Rennen live übertragen werden oder das Preisgeld gleich hoch wie das der Männer angesetzt wird.”

Das Team Sunweb Fauenteam

Das Team Sunweb Fauenteam

Was würdest Du Frauen raten die mit dem Radsport beginnen?

Liane Lippert: “Ich rate jedem der mit dem Radsport anfängt einfach dabei Spaß zu haben was man macht und diesen auf keinen Fall verliert.”

Team Sunweb 2019 | Oscar Timmers Sports Photography

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Beim BikingMan in Korsika war der mehrfache Weltrekordhalter Jonas Deichmann am Start und hat den ROX 12.0 SPORT getestet.

Die BikingMan Serie bestest aus sechs Rennen auf der ganzen Welt, jeweils unsupported, non-stop und mit Distanzen zwischen 700 und 1600 Kilometern. Jonas Deichmann berichtet über sein Erlebnis und unseren ROX 12.0 SPORT.

Titel

Als ich mich dazu entschieden habe das BikingMan Rennen in Korsika zu fahren war sofort klar das ich einen Highend- Fahrradcomputer benötige. Der Parcours führte über viele kleine Straßen im Zickzack durch das Landesinnere während die Distanz und Nachtfahrt Anforderungen an Display und Akku stellt. Ich entschied mich für SIGMA’S Topmodel ROX 12.0 und bin von der Leistung beeindruckt.

Ich lande bereits ein paar Tage vor dem Start in Korsika um die Insel zu erkunden und mich optimal vorzubereiten. Das Rennen hat eine feste Streckenführung allerdings keine Wegweiser. Wir Fahrer sind also auf den Radcomputer angewiesen und der Organisator warnte ausdrücklich im Vorgespräch das letztes Jahre einige Athleten disqualifiziert wurden da sie nicht komplett der Strecke gefolgt sind. Mir sollte das nicht passieren und ich lade die Strecke in vier Abschnitten auf meinen ROX 12.0. Es gibt insgesamt drei Checkpoints und ich entscheide mich die Strecke von Checkpoint zu Checkpoint zu laden, hilft der Motivation wenn es nicht mehr weit zur nächsten Verpflegungsstation ist. Das übertragen der Daten läuft ganz einfach über die SIGMA Cloud und den Laptop.

Streckenauswahl auf dem ROX 12.0 Sport

Streckenauswahl auf dem ROX 12.0 Sport

Los geht es um 5 Uhr morgens am Camping San Damiano ausserhalb von Bastia mit einem gemeinsamen Start. Schon nach fünf Kilometern kommt der erste Pass, 600 Höhenmeter mit bis zu 13%. Die Topfahrer suchen bereits eine Selektion und es bilden sich viele kleine Gruppen. Nach dem Pass führt die Straße in ständigem Auf und Ab durch das Landesinnere der Insel. Eine traumhafte Landschaft und kleine verkehrsarme Straßen, vorbei an 2.000 Meter Gipfeln und durch Bergdörfer. Das große und helle Display des ROX 12.0 stellt sich hier als Vorteil heraus, denn die Navigation ist sehr deutlich und hilft mir dabei die unübersichtliche Streckenführung zu antizipieren.

Nach 180 Kilometern und über 4.000 Höhenmetern erreiche ich Mittags den ersten Checkpoint. Ich bin an Position fünf und optimistisch es vor Einbruch der Dunkelheit zu Checkpoint 2 zu schaffen. Aufgrund der komplexen Streckenführung hatte ich bis hierher das Display fast die ganze Zeit an, mein ROX 12.0 ist trotzdem noch zur Hälfte geladen. Akku Laufzeit ist für mich als Langdistanzradler eines der wichtigsten Kriterien. Nach dem Checkpoint geht es weiter hoch und runter, allerdings auf größeren Straßen was die Navigation vereinfacht. Ich kann den Bildschirm mit einem einfachen Knopfdruck bis zur nächsten Kreuzung ausschalten und so die Akkulaufzeit noch einmal deutlich verlängern.

cliff village

Am Nachmittag geht es hinauf zum höchsten Punkt der Strecke auf 1.200 Metern und dann hinab in die Stadt Ajaccio am Meer. Ich erreiche den nächsten Checkpoint pünktlich zum Abendessen und mache mich bereit für eine lange Nachtfahrt entlang der Küstenstraße in Richtung Norden.
Nachts macht die Strecke immer wieder kurze Abstecher ins Landesinnere und es wird stockfinster mit Temperaturen knapp über 0 Grad. Trotz gutem Licht ist meine Sicht auf der kurvigen Strecke sehr begrenzt und ich verlasse mich in den Abfahrten auf das helle Farbdisplay des ROX 12.0 um scharfe Kurven bereits lange bevor ich sie sehen kann zu erkennen.

Gegen zwei Uhr Morgens entscheide ich mich für ein paar Stunden Schlaf hinter einer Tankstelle und setzte meine Fahrt in der Morgendämmerung fort. Leider ist in den verschlafenen Bergdörfern noch alles geschlossen und ich bin froh als ich zwei Stunden später den letzten Checkpoint und ein großes Frühstück erreiche.
Ich fahre weiter entlang der Küste nach Cap Corse, dem nördlichsten Punkt der Insel. Die letzten Kilometer zum Kap gehören definitiv zu den spektakulärsten Straßen die ich bisher geradelt bin. Ein ständiges Auf und Ab mit Aussicht über einsame Buchten und kleine Fischerdörfer. Nach dem Kap geht es noch einmal nach Süden und zum ersten Mal flach bis ins Ziel, welches ich nach 37 Stunden erreiche. Der Blick auf meinen ROX 12.0 zeigt 700 Kilometer und über 12.000 Höhenmeter an, fast exakt die Angaben des Veranstalters.
Es war ein hartes Rennen aber vor allem ein tolles Abenteuer in wunderschöner Natur. Nach etwas Regeneration steht im Mai bereits das nächste BikingMan Rennen in Laos auf dem Programm, diesmal noch etwas länger und schwerer.

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