Beim BikingMan in Korsika war der mehrfache Weltrekordhalter Jonas Deichmann am Start und hat den ROX 12.0 SPORT getestet.

Die BikingMan Serie bestest aus sechs Rennen auf der ganzen Welt, jeweils unsupported, non-stop und mit Distanzen zwischen 700 und 1600 Kilometern. Jonas Deichmann berichtet über sein Erlebnis und unseren ROX 12.0 SPORT.

Titel

Als ich mich dazu entschieden habe das BikingMan Rennen in Korsika zu fahren war sofort klar das ich einen Highend- Fahrradcomputer benötige. Der Parcours führte über viele kleine Straßen im Zickzack durch das Landesinnere während die Distanz und Nachtfahrt Anforderungen an Display und Akku stellt. Ich entschied mich für SIGMA’S Topmodel ROX 12.0 und bin von der Leistung beeindruckt.

Ich lande bereits ein paar Tage vor dem Start in Korsika um die Insel zu erkunden und mich optimal vorzubereiten. Das Rennen hat eine feste Streckenführung allerdings keine Wegweiser. Wir Fahrer sind also auf den Radcomputer angewiesen und der Organisator warnte ausdrücklich im Vorgespräch das letztes Jahre einige Athleten disqualifiziert wurden da sie nicht komplett der Strecke gefolgt sind. Mir sollte das nicht passieren und ich lade die Strecke in vier Abschnitten auf meinen ROX 12.0. Es gibt insgesamt drei Checkpoints und ich entscheide mich die Strecke von Checkpoint zu Checkpoint zu laden, hilft der Motivation wenn es nicht mehr weit zur nächsten Verpflegungsstation ist. Das übertragen der Daten läuft ganz einfach über die SIGMA Cloud und den Laptop.

Streckenauswahl auf dem ROX 12.0 Sport

Streckenauswahl auf dem ROX 12.0 Sport

Los geht es um 5 Uhr morgens am Camping San Damiano ausserhalb von Bastia mit einem gemeinsamen Start. Schon nach fünf Kilometern kommt der erste Pass, 600 Höhenmeter mit bis zu 13%. Die Topfahrer suchen bereits eine Selektion und es bilden sich viele kleine Gruppen. Nach dem Pass führt die Straße in ständigem Auf und Ab durch das Landesinnere der Insel. Eine traumhafte Landschaft und kleine verkehrsarme Straßen, vorbei an 2.000 Meter Gipfeln und durch Bergdörfer. Das große und helle Display des ROX 12.0 stellt sich hier als Vorteil heraus, denn die Navigation ist sehr deutlich und hilft mir dabei die unübersichtliche Streckenführung zu antizipieren.

Nach 180 Kilometern und über 4.000 Höhenmetern erreiche ich Mittags den ersten Checkpoint. Ich bin an Position fünf und optimistisch es vor Einbruch der Dunkelheit zu Checkpoint 2 zu schaffen. Aufgrund der komplexen Streckenführung hatte ich bis hierher das Display fast die ganze Zeit an, mein ROX 12.0 ist trotzdem noch zur Hälfte geladen. Akku Laufzeit ist für mich als Langdistanzradler eines der wichtigsten Kriterien. Nach dem Checkpoint geht es weiter hoch und runter, allerdings auf größeren Straßen was die Navigation vereinfacht. Ich kann den Bildschirm mit einem einfachen Knopfdruck bis zur nächsten Kreuzung ausschalten und so die Akkulaufzeit noch einmal deutlich verlängern.

cliff village

Am Nachmittag geht es hinauf zum höchsten Punkt der Strecke auf 1.200 Metern und dann hinab in die Stadt Ajaccio am Meer. Ich erreiche den nächsten Checkpoint pünktlich zum Abendessen und mache mich bereit für eine lange Nachtfahrt entlang der Küstenstraße in Richtung Norden.
Nachts macht die Strecke immer wieder kurze Abstecher ins Landesinnere und es wird stockfinster mit Temperaturen knapp über 0 Grad. Trotz gutem Licht ist meine Sicht auf der kurvigen Strecke sehr begrenzt und ich verlasse mich in den Abfahrten auf das helle Farbdisplay des ROX 12.0 um scharfe Kurven bereits lange bevor ich sie sehen kann zu erkennen.

Gegen zwei Uhr Morgens entscheide ich mich für ein paar Stunden Schlaf hinter einer Tankstelle und setzte meine Fahrt in der Morgendämmerung fort. Leider ist in den verschlafenen Bergdörfern noch alles geschlossen und ich bin froh als ich zwei Stunden später den letzten Checkpoint und ein großes Frühstück erreiche.
Ich fahre weiter entlang der Küste nach Cap Corse, dem nördlichsten Punkt der Insel. Die letzten Kilometer zum Kap gehören definitiv zu den spektakulärsten Straßen die ich bisher geradelt bin. Ein ständiges Auf und Ab mit Aussicht über einsame Buchten und kleine Fischerdörfer. Nach dem Kap geht es noch einmal nach Süden und zum ersten Mal flach bis ins Ziel, welches ich nach 37 Stunden erreiche. Der Blick auf meinen ROX 12.0 zeigt 700 Kilometer und über 12.000 Höhenmeter an, fast exakt die Angaben des Veranstalters.
Es war ein hartes Rennen aber vor allem ein tolles Abenteuer in wunderschöner Natur. Nach etwas Regeneration steht im Mai bereits das nächste BikingMan Rennen in Laos auf dem Programm, diesmal noch etwas länger und schwerer.

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